| Inventar-Nummer | L 228 |
| Kategorie | Astronomie |
| Hersteller/in | Vincenzo Maria Coronelli (1650–1718) |
| Datierung | Um 1692 |
| Material/Technik | Pappe |
| Maße | Durchmesser: 110 cm |
| Provenienz | Venedig 1700 als Geschenk des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz (1658–1716) in die Jesuitensammlung gekommen |
| Beschreibung | Dieser große Himmelsglobus steht auf einem in barockem Stil verzierten Sockel mit Löwenköpfen und floralem Muster. Die eigentliche Darstellung des Himmels setzt sich aus 50 kolorierten Kupferstichsegmenten zusammen. Neben den zwölf Tierkreisbildern werden 29 Sternbilder am Nord- und 34 am Südhimmel gezeigt. Die aufwendige figürliche Ausgestaltung wird durch eine Nomenklatur in den fünf Sprachen Italienisch, Französisch, Lateinisch, Griechisch und Arabisch ergänzt. Zudem finden sich Kurzbeschreibungen und zusätzlicher Text in vier Kartuschen. Koordinatennetze, Kometendarstellungen und die Milchstraße sind ebenfalls auf dem Himmelsglobus abgebildet. Der Hersteller des Globenpaares war der Venezianer Vincenzo Maria Coronelli, der im ausgehenden 17. Jahrhundert europaweit bekannt war und in seinen Globen kartographisches und kosmographisches Fachwissen und ein barockes Kunstverständnis vereinte. Die aufwendig ausgestalteten Globen fanden im Jahr 1700 als Schenkung des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz (reg. 1690–1716) Eingang in die jesuitische Lehrsammlung. |
| Inventar | Inventar 1774: "Habetur duo globorum caelestium et terrestrium paria" Inventar 1801, S. 15: "Astronomie: Deux grands Globes, l'un celeste, l'autre terrestre, de quatre pieds de diametre, mobiles dans le sens vertical, equatorial et horizontal, fait par le pere Coronelli a Venise." |
| Literatur |
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| Bildnachweis | Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_d040444 |
| Erstellung Objektdaten | Stein, Henrike |
| Inventar-Nummer | L 228 |
| Kategorie | Astronomie |
| Hersteller/in | Vincenzo Maria Coronelli (1650–1718) |
| Datierung | Um 1692 |
| Material/Technik | Pappe |
| Maße | Durchmesser: 110 cm |
| Provenienz | Venedig 1700 als Geschenk des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz (1658–1716) in die Jesuitensammlung gekommen |
| Beschreibung | Dieser große Himmelsglobus steht auf einem in barockem Stil verzierten Sockel mit Löwenköpfen und floralem Muster. Die eigentliche Darstellung des Himmels setzt sich aus 50 kolorierten Kupferstichsegmenten zusammen. Neben den zwölf Tierkreisbildern werden 29 Sternbilder am Nord- und 34 am Südhimmel gezeigt. Die aufwendige figürliche Ausgestaltung wird durch eine Nomenklatur in den fünf Sprachen Italienisch, Französisch, Lateinisch, Griechisch und Arabisch ergänzt. Zudem finden sich Kurzbeschreibungen und zusätzlicher Text in vier Kartuschen. Koordinatennetze, Kometendarstellungen und die Milchstraße sind ebenfalls auf dem Himmelsglobus abgebildet. Der Hersteller des Globenpaares war der Venezianer Vincenzo Maria Coronelli, der im ausgehenden 17. Jahrhundert europaweit bekannt war und in seinen Globen kartographisches und kosmographisches Fachwissen und ein barockes Kunstverständnis vereinte. Die aufwendig ausgestalteten Globen fanden im Jahr 1700 als Schenkung des Kurfürsten Johann Wilhelm von der Pfalz (reg. 1690–1716) Eingang in die jesuitische Lehrsammlung. |
| Inventar | Inventar 1774: "Habetur duo globorum caelestium et terrestrium paria" Inventar 1801, S. 15: "Astronomie: Deux grands Globes, l'un celeste, l'autre terrestre, de quatre pieds de diametre, mobiles dans le sens vertical, equatorial et horizontal, fait par le pere Coronelli a Venise." |
| Literatur |
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| Bildnachweis | Rheinisches Bildarchiv Köln, rba_d040444 |
| Erstellung Objektdaten | Stein, Henrike |
Empfohlene Zitierweise:
Stein, Henrike, Objektinformationen Himmelsglobus, in: Gersmann, Gudrun (Hrsg.), Das Physikalische Kabinett – Von der jesuitischen Lehrsammlung zum kulturellen Erbe, DOI: https://dx.doi.org/10.18716/map/00004, Publikationsumgebung mapublishing (2019), URL: hier Seiten-URL einfügen (zuletzt abgerufen am: Abrufdatum einfügen), ggf. für die stellengenaue Zitation „Abs.“ und Absatz-Nr. einfügen.