| Inventar-Nummer | L 200 |
| Kategorie | Gnomonik |
| Hersteller/in | Johann Georg Vogler (1720–1765) |
| Datierung | Vor 1765 |
| Material/Technik | Messing, Silber, z. T. vergoldet |
| Maße | Durchmesser Achteck: 8 cm Durchmesser Kompass: 3 cm Durchmesser Ring: 4,5 cm |
| Provenienz | Augsburg |
| Beschreibung | Diese Äquatorialsonnenuhr ist wahrscheinlich um das Jahr 1750 entstanden. Sie ist in Messing, Silber und partiell in Gold gearbeitet und stammt von dem Augsburger Hersteller Johann Georg Vogler (1720–1765). Es handelt sich um eine achteckige, vergoldete Grundplatte mit ziseliertem Akanthuslaub. Ringkreis, Quadrant und Schattenspender sind aus Messing gearbeitet. Der Kompass, der mit Schrauben unter die Grundplatte gesetzt ist, ergänzt die Zeitmessung. Am Kompassboden findet sich eine typische Inschrift (Elev. Poli./Lisbon 39 Rom/42 Venedig 45 Wien/ Augspu Münche/48 Nürnb Heidelb/Regensp 49 Rig/Moscau 57/IG V [Johann Georg Vogler]), in der die Polhöhen ausgewählter Städte und eine Signatur zu finden sind. Äquatorialsonnenuhren waren Mitte des 18. Jahrhunderts die beliebtesten und meistverbreiteten Uhrentypen, da sie auch als Reisesonnenuhren konzipiert und einfach in der Handhabung waren. Johann Georg Vogler fertigte hauptsächlich diesen Standardtyp an, gravierte die Uhren mit aufwendig ausgeformten Blattornamenten und verkaufte sie überregional. |
| Inventar | Die Sonnenuhr stammt sehr wahrscheinlich aus dem Bestand der Jesuiten. |
| Literatur |
|
| Bildnachweis | Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds |
| Erstellung Objektdaten | Stein, Henrike |
| Inventar-Nummer | L 200 |
| Kategorie | Gnomonik |
| Hersteller/in | Johann Georg Vogler (1720–1765) |
| Datierung | Vor 1765 |
| Material/Technik | Messing, Silber, z. T. vergoldet |
| Maße | Durchmesser Achteck: 8 cm Durchmesser Kompass: 3 cm Durchmesser Ring: 4,5 cm |
| Provenienz | Augsburg |
| Beschreibung | Diese Äquatorialsonnenuhr ist wahrscheinlich um das Jahr 1750 entstanden. Sie ist in Messing, Silber und partiell in Gold gearbeitet und stammt von dem Augsburger Hersteller Johann Georg Vogler (1720–1765). Es handelt sich um eine achteckige, vergoldete Grundplatte mit ziseliertem Akanthuslaub. Ringkreis, Quadrant und Schattenspender sind aus Messing gearbeitet. Der Kompass, der mit Schrauben unter die Grundplatte gesetzt ist, ergänzt die Zeitmessung. Am Kompassboden findet sich eine typische Inschrift (Elev. Poli./Lisbon 39 Rom/42 Venedig 45 Wien/ Augspu Münche/48 Nürnb Heidelb/Regensp 49 Rig/Moscau 57/IG V [Johann Georg Vogler]), in der die Polhöhen ausgewählter Städte und eine Signatur zu finden sind. Äquatorialsonnenuhren waren Mitte des 18. Jahrhunderts die beliebtesten und meistverbreiteten Uhrentypen, da sie auch als Reisesonnenuhren konzipiert und einfach in der Handhabung waren. Johann Georg Vogler fertigte hauptsächlich diesen Standardtyp an, gravierte die Uhren mit aufwendig ausgeformten Blattornamenten und verkaufte sie überregional. |
| Inventar | Die Sonnenuhr stammt sehr wahrscheinlich aus dem Bestand der Jesuiten. |
| Literatur |
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| Bildnachweis | Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds |
| Erstellung Objektdaten | Stein, Henrike |
Empfohlene Zitierweise:
Stein, Henrike, Objektinformationen Äquatorialsonnenuhr, in: Gersmann, Gudrun (Hrsg.), Das Physikalische Kabinett – Von der jesuitischen Lehrsammlung zum kulturellen Erbe, DOI: https://dx.doi.org/10.18716/map/00004, Publikationsumgebung mapublishing (2019), URL: hier Seiten-URL einfügen (zuletzt abgerufen am: Abrufdatum einfügen), ggf. für die stellengenaue Zitation „Abs.“ und Absatz-Nr. einfügen.