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Inventar des Physikalischen Kabinetts im Marzellengymnasium Köln von 1845 mit einer Revision von 1863

Archivsignatur: Historisches Archiv der Stadt Köln, Best. 155A (Gymnasial- und Stiftungsfond (GStF) – Akten), A 361 (Zwei Inventare des sogenannten Physikalischen Kabinetts des Gymnasiums), unpaginiert.

Transkription: Elisabeth Schläwe

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Revisionen      1845

                        1863.

 

 

 

Revisionen      1845

                        1863.

Aerostatik

 

 

Revision 1861 [?]

1.

Hahnluftpumpe mit einem liegenden Stie-

fel, zwei doppelt durchbohrten Hähnen, einem

Messingteller und besonderm hölzernen Stativ.

Sie dient zum Verdünnen und Verdichten und

hat meist historischen Werth

1. Wie früher. Es ist das Communicationsrohr des

Tellers mit dem Stiefel in der Löthung herzustellen

2.

Zweistieflige Ventil Luftpumpe, jetzt auf be-

sonderm Tischchen, mit einem großen und einem

kleinen Teller, deren letzterer die Barometer-

probe enthält. Gut gereinigt verdünnt sie bis

zu 3–3 ½ Lin. Der Hahn unter dem großen Teller

reibt sich etwas gegen die Schraube. Gearbeitet von

Lefebvre zu Bonn. Brauchbar für den Unterricht.

2. Wie früher.

3.

Eine kleinere zweistieftlige Luftpumpe mit be-

sonderm Tischchen und Barometer. Ungeachtet al-

les Reinigens und Nachsehens will sie nicht Stand

halten.

3. Wie früher

5.

Abgekürztes Heberbarometer auf Messing-

gestell als Verdünnungsmesser

5 Wie früher

6.

Ein zweites auf Holzgestell. Es ist wahrscheinlich

zum nothdürftigen Gebrauche von einem frühern

Conservator selber eingerichtet worden.

6. Wie früher

7.8.9.

Zwei Hülfsteller, einer von 3“ 3“‘ der andere

von 4“ 10“‘ Durchmesser; zwei Ansatzröhren, von

welchen eine mit einem Hahne versehen ist, eine

Kappe und ein kleiner Ansatz. Sämmtliche Schrau-

ben passen zu Nr. 3. außer der Schraube des kleinern Ansatz [?]

7.8.9. Wie früher, nur die Kappe fehlt […] ist sonst benutzt werden.

Teller 7

Teller 8

Ansatze 9,a

Ansatze 9, b

Ansatze. 9, c

Kappe 9,d

10.

Kleiner Fall-Apparat von Messing ohne

Recipient. Schraube wie Nr. 3.

10. Wie früher

11.

Hülfsteller von Messing mit Aufsatz und

schiebbarem Drahthacken. Schraube wie Nr. 3.

11. Wie früher

12.

Roth lakirter Messingteller mit Springröhre und ei-

nem zweiten angeschraubten Teller. Die Schraube

paßt zu Nr. 3.

12. Wie früher

13.

Kleiner hohler Hülfsteller mit Ansatzröhrchen. Letzte-

res paßt zum Tellerchen, nicht aber zur Luftpumpe. Gleiche

Schraube wie Nr. 3.

13. Wie früher

14.

Kupferner Cylinder zum Blasenstiche.

14. Wie früher

15.

Desgleichen von Blei.

15. Wie früher

16.

Drei ähnliche von Glas.

16. Wie früher. 16, a, 16, b, 16, c.

17.

Vorrichtung zum Quecksilberregen bei verdünnter

Luft durch Leder.

17. Wie früher

18.

Eine zweite ähnliche mit Messinggarnirung

18. Wie früher. Die Röhre fehlt war bereits früher be-

schädigt. Bedarf wenig Reparatur.

19.

Glasrecipient zum Versuche mit den Windrädchen im

vacuo.

19. Vorhanden.

20.

Zwei Windrädchen. Das eine ähnlich mit Nr. 6.

20. Wie früher.

21.

Glaskugel von 9 ½ Zoll Durchmesser, mit Messingfuß

und Abschlußhahn, zum Abwägen der Luft. Die Schraube

paßt zu Nr. 3.

21. Der Abflußhahn vorhanden, die Kugel zerbrochen,

wahrscheinl. bei dem Brande

22.

fehlt

 

23.

Eine alte Halbkugel von Eisenblech 11“ 3“‘ Durchmesser

23. Vorhanden

24.

Zwei kupferne Halbkugeln 6“ 6“‘ Durchm[esser] mit Abschluß-

hahn aber ohne Schraube für die Luftpumpe.

24. Vorhanden

25.

Drei kleinere Paare Halbkugeln, das eine 2“ 10“‘

im Durchm[esser] mit Ansatzröhre für Nr. 3, das andere 3“ 3“‘

im Durchm[esser] mit Ansatzröhre und Hahn wie das erste,

das dritte mit 1“ 9“‘ Durchm[esser] Ansatzröhre und Abschlußhahn,

wie die vorigen. Doch läßt sich nur das erste Paar auf

Nr. 2 bequem aufschrauben, die andern erst mit Hülfe

anderer Schrauben.

25 vorhanden.

26.

Vorrichtung um ein Gewicht von 11 lb druch den Luft-

druck zu heben.

26. Vorhanden.

27.28

fehlen

 

29.

Kupferne Klystierspritze

29. Vorhanden.

30.

Messingefäß zum Springbrunnen, für compri-

mirte Luft eingerichtet, mit Hahn und Springröhre

30. Wie früher. Die Spitze der Springröhre ist neu

31.

Messingne Compressionspumpe dazu.

31. Wie früher.

32.

Kleiner Springbrungen im Vacuo von Messing

mit einer Kappe auf der Springröhre.

32. Die Kappe fehlt jetzt. Sie war früher vorhanden.

Die Springröhre fehlte schon früher.

33.

Zwei andere von Glas in Kugelform. Das eine

Glas ist mit messingner Einfassung versehen, die

Springröhre fehlt bei beiden.

33. Wie früher. In der einen Kugel soll die Spitze

als Springröhre dienen.

34.

Eine gleiche von Crystallglas mit Springröhre

und seit der Reparatur mit messingnem Fuß und

besondrer Springröhre, wodurch es Heronsball wird.

34. Vorhanden.

35.

Ein ähnlicher wie Nr. 33 mit gläserner, fester Röhre

35. Vorhanden

36.

fehlt.

 

37.

fehlt.

 

38.

Zwei Glascylinder, früher mit Einfassungen ver-

sehen.

38. Vorhanden.

39.

fehlt.

 

40.

Glasrecipient 3‘ 1“ hoch, 6“ weit, mit dem Muschen-

broekschen Fallapparat.

40. Vorhanden.

41.

Glascylinder 3‘ 2“ 6“‘ hoch, 1“ 8“‘ weit, mit Glas dop-

pelter Einfassung, die Schraube wie Nr. 3. Ein beson-

drer Hahn fehlt.

41. Vorhanden.

42.

An die höhere Burgerschule verkauft, unter Nr. 24

42. s[iehe] vorgeh[ende] Columne

43.

Ein Glascylinder mit Kupfermontirung. Ein zweiter

ist verkauft wie Nr. 42. unter Nr. 23.

43. Vorhanden. Ein dritter, blos von Glas, mit

Fuß, vorhanden

44.

Vorrichtung zum Steigen des Quecksilbers im Vacuo.

44. Vorhanden.

45.

Mariotte’s Compressionsröhre mit Scala auf

Holz.

45. Vorhanden

46.

fehlt.

 

47.

Intermittirender Brunnen von Messing mit sechs

Ausflußröhren. Gut zum Unterrichte.

47. Vorhanden.

48.

Ein ähnlicher in der Form einer Gießkanne, zu dem

vorigen Gestelle gehörig, thut aber die gehörige Wir-

kung nicht, weil die Adhasion entgegenwirkt.

Ein Sieb der Vestalin. 48. Vorhanden.

49.

Zwei Heronsbrunnen von Eisenblech. Jetzt ganz

verrostet.

49. Als unbrauchbar auf den Speicher gestellt.

50.

fehlt.

 

51.

Ein magischer Trichter. Ein zweiter unter Nr. 49

an die H[öhere] Bürgerschule verkauft.

51. Vorhanden.

52.

Ein sogenanntes poculum fraternae caritatis.

52. Vorhanden.

53.

Magischer Becher.

53. Vorhanden, aber defect.

54.

Zwei Tantalsgläser.

54. Vorhanden. Das eine noch ziemlich brauchbar, bei dem

andern fehlt die Röhre.

55.

Ein trinkender Bär.

55. Vorhanden.

56.

fehlt.

 

57.

Glasröhre mit doppelten Armen und einer

Pumpe nach Nollet auf Holzgestell. Alt.

57. Vorhanden. Unter Nr. 58 des alten Catalogs ist eine ähnliche

Vorrichtung mit drei Armen bezeichnet gewesen. Es ist ein altes holzer-

nes Gestell u[nd] etwas beschädigt. Ich habe 57,b aufgedrückt.

58.

Communizirende Röhre, um das verschiedene spec.

Gewicht zweier Flüssigkeiten zu zeigen. Alt.

58 Vorhanden. Die Nr. 58 ist von mir jetzt aufgedruckt worden.

59.

Mehrere theils einfache, theils doppelte Heber

von Glas. Zwei sind verkauft (cf. Nr. 51.) unter Nr. 42.

59. Vorhanden sind jetzt nur noch Reste.

60.

Eine starke Glasröhre nebst Trichter zum hydro-

statischen Blasebalge.

60. Vorhanden.

61.

Ein Wasserhammer.

61.

62.

fehlt.

 

63.

Der Blutumlauf Das in der Röhre eingeschüttete Queck-

silber wird durch die eingeschlossene Luft im Vacuo

hin und her getrieben. Aehnlich ist eine zweite Röhre,

die vielleicht Nr. 62 war.

63. Vorhanden. Die zweite Röhre fehlt aber.

 

63, b die zweite Röhre.

 

64.

Aehnliche Vorrichtung. Der Trichter soll die Glocke

vorstellen, muß aber erst geschliffen werden.

64. Vorhanden.

 

65.

Kleine Geistflasche mit durchlöchertem Boden

65. Vorhanden

66.

Zwei Glasrecipienten mit Messingmontirung

und schiebbarem Eisendrath. Eine dritter ist ver-

kauft an die H[öhere] B[ürgerschule] Nr. 15

66. Vorhanden. In einem Recipienten ist ein schiebbarer Eisendraht,

in dem andern ein kupferner, unten dickerer und länglich durchbohrter Draht

67.

Dreizehn Zwölf verschiedene Recipienten, darunter ein

großer von 1‘ Höhe und oben fast 1‘ Weite; ein anderer

1‘ ungef[ähr] hoch 3 ½“ im Durchmesser, mit Messing eingefaßt,

von den übrigen sind zwei zerbrochen, mehrere nicht

abgeschliffen. Drei verkauft N. 14, 18. S. 27.

67. Vorhanden 2 Recip[ienten] mit messingnen Kappen, ein 3ter ähnlich, aber

klein und zerbrochen, dann noch 4 die nur gläserne Glocken sind.

Einer ist oben durchbrochen. Im Ganzen 8

68.

Vier Glasrecipienten, von innen mit Hacken ver-

sehen. Drei sind auf der Seite durchbohrt, zwei sind

abgeschliffen.

68. Vorhanden, nur drei haben Hacken. Der vierte kann im

Innern mit einem Hacken von Draht eingerichtet werden.

69.

Fünf Vier Recipienten von grünen Glase, auf der Seite

durchbohrt. Ein fünfter an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 19. Sie

sind sämmtlich abgeschliffen.  

69. Noch drei vorhanden.

70.

Ein besonderer Recipient unten von wohl abge-

schliffenem Glase, oben von Holz

70. fehlt. Vorhanden.

71.

Acht Glascylinder, wovon drei mit wohl abge-

schliffenem Rande versehen, zwei beschädigt sind. Ein

neunter an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft N 22. Vergl[eiche] auch das

Verkaufsprotok[oll] Nr. 13. Einer ist mir zerbrochen.

71. Noch vier vorhanden. Einer davon ist beschädigt.

72.

fehlt.

 

73.

fehlt.

 

74.

Zwölf Recipienten, sämmtlich oben offen. Drei sind

gehörig abgeschliffen. Vier an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft unter

Nr. 20 und 21.

74. 9 vorhanden.

75.

Ein Glascylinder 19“ 10“‘ hoch 6“ 2“‘ weit. Ein zweiter

an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 8.

75. Vorhanden

76.

Glasrecipient an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 9.

 

77.

Glasrecipient mit der Kappe 2‘ 3“ 7“‘ hoch 3“ 11“‘ weit.

77. Vorhanden

78

Glasrecipient 3“ 1“‘ h weit, mit Knopf 2‘ 3“ 10“‘ hoch.

78. Vorhanden.

79

Glasrecipient 4‘ lang, 2“ weit von weisem Glase.

79. Ist jetzt mit einer Springröhre mit Hahn versehen, die

sich Nr. 2 aufschrauben läßt. Vorhanden.

80

Sieben Drei cylindrische Gefäße von gemeinem Glase.

Zwei an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 25.

80. Das eine – eigentlich eine Glasröhre, an einem Ende geschlossen u[nd]

mit einem Fuße versehen  - vorhanden.

81.

Drei Glasbecher ohne Boden

81. Vorhanden.

82.

Zwölf verschiedene Glasgefäße; fünf sechs in länglicher

Cylinderform, zwei Flaschen, wovon die eine durch-

bohrt ist, vier kleinere Flaschen, eine viereckt, eine

grün, sämmtlich durchbohrt.

82. Die sechs vorhanden (82, 1.2.3.4.5.6.) – die 2 Flaschen vorhanden – 82,7.8

die viereckte als Mariotte’sche Flasche vorhanden – 82,9

83.

Neun runde Holzgestelle als Tischchen unter der Glocke

einer Luftpumpe. Fast werthlos.

83. Zwei Drei unter 83,1. 83, 2 (bezeichnet; fünf unter 83,4 bis 8.

zwei Reste ohne Nr.

84.

alte Nr. 83, 1+ zählt Kästchen mit hohlen Glaskügelchen

84. vorhanden mit zwei Glaskügelchen.

85

alte Nr. 83,2+ Glasglocke mit kupfernem massiven

Hahn

85. Jetzt mit 85 bezeichnet

86.

alte Nr. 83,3+. kupferne Kugel mit einem Hahne.

jetzt zu einer Feuerfontaine benutzt

Außerdem vorhanden: ein kleiner concaver Teller zur Luftpumpe mit Hacken (Ae, 87) ein Stechheber (Ae, 88) und ein

kupferner Becher mit umgeschlagenem Stande, der vielleicht ein Zauberbecher war (Ae, 89)

Akustik.

1.

Langes Sprachrohr von Eisenblech

1 Vorhanden

2.

Ein Oktochordon

2 Vorhanden

3.

fehlt.

 

4.

Vorrichtung zum Schallversuche im Vacuo.

dazu der Recipient Aerost[atik] 66.

4. Vorhanden.

5.

Kleines Schlagwerk zu demselben Versuche.

5. Vorhanden.

6.

Kleine Metallglocke auf bleiernem Fuße eben dazu.

6. Vorhanden.

7.

Eine Stimmgabel. (fehlt)

 

8.

Runde Glasscheibe mit hölzernem Griffe zu den Chlad.

nischen Klangfiguren.

8. Vorhanden

9.

Runde Messingscheibe mit getheiltem Stande zu dem-

selben Zwecke.

9. Vorhanden

10.

Alte Nr. 1+ Ein kupfernes Hörrohr.

10. Vorhanden

11.

Alte Nr. 2+ (fehlt)

 

12.

Drei Violinbogen.

12. Zwei Reste vorhanden und zum der Nr. AC. 2 gerechnet.

13.

Eine Zwinge um Glasscheiben festzuhalten.

13. Vorhanden. Bei Eschweiler mit 11 bez[eichnet] und daher so bez[eichnet]

Mechanik

1.

Zwei Cylinder von Messing zu Versuchen über

Adhaesion.

Außerdem drei von Blei, zwei von Marmor vorhanden.

1. Vorhanden

4.

Fünf zugespitzte Messingcylinder in Futteral zu den

s’Gravesande’schen Versuchen über den Stoß.

2. Vorhanden.

5.

(Grammengewicht fehlt)

 

6.

Sechs Paar Wagschalen Waagschalen verschiedener

Größe

6.

7.

Eiserner Stab auf Bleifuß mit kupferner Stell-

schraube, um Waagen &[c] aufzuhängen.

7. Vorhanden

8.

Straßburgergewicht von 1lb, 16, 8, 4, 2, 1, ½, ¼ Loth

zu Nr. 21 gehörig

8. Vorhanden.

9.

Kästchen mit Nürnberger Medicinalgewicht, enthal-

tend 1 Unze, 1 halbe Unze, 2 drachmen Viertelunzen, 2 Drach-

men, 2 halbe Drachmen, doppelte Stücke von 1, 2, 3, 4 halben Scrupeln

soppelte Stücke von 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 Grän, einfache von

1 und 10 Grän.

9. Vorhanden

 

 

nur ein Exempl[ar] von 2 Scrup halben Scrup[[eln]

 

das Exempl[ar] von 1 Grän fehlt.

10.

Zwei Maaßstäbe

10. Ein hölzerner vierkantiger Maaßstab vorhanden, 2 Meter lang

desgl[eichen] ein hölzerner stab, 8 Kölner Fuß lang à 12 Zoll, derselbe

Stab ist zugleich in 5 gleiche Theile getheilt mit Decimalabtheil[en]

11.

Schnellwaage mit eisernem Balken von 33“ Länge.

11. Der Balken 3‘ 1“ rhein[isch] lang, vorhanden

12.

(Holländische Schnellwaage.)

 

13.

fehlt.

 

14

Gemeine Schaalenwaage. Länge des Balkens 20“.

Eine Schale fehlt.

 

15

fehlt.

 

16.

Kleine Waage 6“ lang

16. Vorhanden.

17.

Eine ähnliche 9“ lang

 

18.

Geldwaage mit Gewichten in Futteral.

18. Vorhanden

19.

Modell einer Federwaage in Form eines Winkels.

 

20.

Zwei ähnliche, von eine in Horn und eine in Kupfer gefaßt von

Cylinderform.

20. Vorhanden. Auf der in Horn stand früher M á1

21.

Merlinsche Waage in Form eines Stuhles zum Selbst-

wägen.

21. Vorhanden.

22.

Kleine Diagonalmaschine nach s’Gravesande zur

Demonstration der Zusammensetzung der Kräfte

22. Noch ein Tischgen mit M, 22 vorhanden.

23.

Dreifacher Hebel mit graduirten Armen nach s’Gra-

vesande.

23. Vorhanden. Auf dem untern Boden steht Loechner fecit 1768.

24.

Ein zweites Exemplar ist zerbrochen.

 

25 und

Vorrichtungen zur Demonstration der zusammengesetzten

 

26

Bewegungen, die zerbrochen sind.

 

27.

Stoßmaschine nebst Geräthschaft nach s‘Gravesande

 

28.

Vorrichtung zum Beweise des schiefen Stoßes

 

29.

fehlt. Bruchstücke sind mit der Nr. 29 auf dem Speicher

 

30.

Zwei Pendelstanden nebst Linsen.

30. Vorhanden

31.

Sechs Kugeln von Elfenbein zu Versuchen über den Stoß.

31. Vorhanden.

32.

fehlt.

 

33.

s’Gravesande’s parabolische Maschine.

33. vorhanden.

34.

Bewegliche schiefe Ebene mit einem in Messingrahmen

gefaßten Cylindergewicht. Der eine Fuß ist morsch.

34. Vorhanden.

35.

Schiefe Ebene mit kleinem Gradbogen. Nicht vollständig.

35. Vorhanden. Es fehlt der Gradbogen.

36.

Doppelte schiefe Ebene mit zwei Cylindergewichten im

Gleichgewichte, wenn die Kräfte den Ebenen parallel wirken

36. Vorhanden.

37.

Aehnlich, wenn sie horizontal wirken. Die Gewichte und

passende Rollen fehlen.

37. Vorhanden. Es ist noch ein Gewicht vorhanden.

38.

Modell einer Maschine, um große Lasten in Bergwerken

heraufzuziehen oder herabzulassen.

38. Vorhanden

39.

Modell einer Maschine, um Schiffe auf den Stappel zu

ziehen.

39. Vorhanden

40.

Doppelkugel auf der schiefen Ebene.

40. Vorhanden

41.

Modell einer Maschine, um Lasten auf der Horizontale-

bene fortzuschaffen.

 

42.

s Gravesande’s Apparat zum Beweis des Gleichgewichtes

einarmiger Hebel.

 

43.

Eiserne Granade, 19lb schwer

43. vorhanden

44

Zwei Marmorkugeln (fehlen)

 

45.

Hölzerne Säule als Träger verschiedener Gegenstände

mit sogen. Pankration.

45. vorhanden

46

Drei feste hölzerne Rollen. (Eine fehlt)

46. Nr. 1. 2 u[nd] 3 vorhanden

47.

Zwei einfache Rollen von Messing.

47. Vorhanden.

48

Zwei kleine Kloben in Messing, jeder von drei Rollen. Jetzt

noch einer; der andere ist an dem Modelle der hölzernen großen

Uhr verbraucht.

48. Vorhanden.

49.

Zwei dergl[eichen] von 6 Rollen

49. Vorhanden. Einer mit fünf, einer mit sechs Rollen.

50.

 

 

51.

 

 

52.

Zwei Gestelle mit verschiedenen Modellen

von Rollen und Flaschenzügen in Holz.

52. Nr. 1 u[nd] 2. vorhanden.

53.

Modell eines Hebezeuges in Rüstkammern etc.

53. Vorhanden.

54.

Modell eines Frictionsrades. Fehlt.

 

55.

Modell eines Hebezeuges vermittelst Rolle u[n]d

Hebel

55. Vorhanden.

56.

Modell eines gemeienn Göpels. An d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] ver-

kauft Nr. 1.

 

57.

Modell eines Göpels mit Schraube.

57. Vorhanden

58.

Modell einer Taucherglocke.

 

59.

Modell eines Zugkrahnens.

59. Vorhanden.

60.

Modell einer Fuhrmannswinde.

60. Vorhanden

61.

Modell eines Bratspießes.

61. Vorhanden

62.

Modell einer Getreidemühle.

62. vorhanden

63.

Modell einer Stampf- und Pochmühle.

63. vorhanden

64.

Modell eines Lastwagens. Dazu noch 3 Paare be-

sondere Räder.

64. vorhanden

65.

s Gravesande’s Fallmaschine in der Cycloide.

65. vorhanden.

66.

Instrument zur Zeichnung der Cycloide.

66. vorhanden

67.

Wurfmaschine mit vertikaler Bewegung und

Gradbogen.

67. Vorhanden

68.

Vorrichtung zur Demonstration der Wirkung des

Keils [?].

68. Vorhanden.

69.

Ein Balanceur mit zwei Fußgestellen. Ein zweiter

an d[ie] h[öhrere] B[ürgerschule] verkauft N. 63.

69 Vorhanden, mit 69,a und 69,b dazu ein

zweites Fußgestell 69,c.

70.

Chinesischer Treppenläufer in einem Kästchen.

70.Vorhanden

71.

Zugmaschine mit gezahnten Rädern

71. Vorhanden.

72.

 

 

73.

Flaschenzug von 14 Rollen nebst gezahntem

Rade und Getriebe zur Hebung eines schweren Steins. 

 

74.

Maschine mit zwei Schrauben ohne Ende zu dem-

selben Zwecke.

74 Vorhanden.

75.

Modell einer Huyghenschen Pendeluhr

75. Vorhanden.

76.

Pendeluhr in Wandgehäuse, sechs Tage gehend

76. Vorhanden.

77.

Frühere Vorrichtung, um den ungleichen Widerstand der

Luft zu zeigen. Fehlt.

 

78.

 

 

79.

Centrifugalmaschine nach Nollet.

79. Zerbrochene Reste auf dem Speicher.

80.

Aufsatz dazu mit zwei elfenbeinernen Kugeln an

einem Messingdraht.

 

81.

 

 

82.

Zweiter Aufsatz mit Messingcylinder, Gegengewicht,

Hammer und Glocke. Ein anderes Exemplar an d[ie] h[öhere]

B[ürgerschule] verkauft Nr. 65.

82. Vorhanden.

83.

Dritter Aufsatz zur Beschreibung einer Ellipse

durch die Schwungkraft.

83. Vorhanden.

84.

Vierter Aufsatz zur Beschreibung einer Spirallinie.

84. Vorhanden.

85.

Zwei eingetheilte Messingstäbe 18“ lang mit Hacken;

um als Hebel zu dienen.

 

86.

 

 

87.

Zwei eingetheilte Messingstäbe, 18“ lang mit Hacken,

als Hebel zu gebrauchen.

87. Vorhanden.

88.

Eine dünne Kupferplatte. Ist an dem Modelle der gro-

ßen Uhr verbraucht worden.

 

89.

Zwei Modelle von […] Rammen, das eine

mit Tretrat, das andere mit Rad und Welle.

89. Vorhanden.

90.

Zwei kleine Anker.

90. Vorhanden.

91.

Zugmaschine mit Räderwerk und Rollen. Oben

drehbar.

91. Vorhanden. Im Cataloge entweder nicht bezeichnet, oder

es ist Nr. 38.

Meteorologie.

1.

Branderscher Regenmesser mit Wiener Maas.

1. Vorhanden.

2.

Altes Hygrometer aus zwei Brettern von Tan-

nenholz.

2. Vorhanden.

3.

Hygrometer von Lederstreifen mit Zeiger.

3. Vorhanden.

4.

Hygrometer aus einem über sieben Rollen gehen-

den Hanfstrick.

4. Vorhanden.

5.

Zwei Lambertsche Darmsaitenhygrometer in

runder Kapsel von Kupfer. Ein Zeigerchen fehlt.

5 Vorhanden.

6.

Fischbeinhygrometer nach de Luc von Haas.

 

7.

Zwei vergleichbare Haarhygrometer nach

de Saussure von Paul.

7. Eins mit Futteral vorhanden.

8.

Altes Weingeistthermometer.

8. Zwei vorhanden.

9.

Weingeistthermometer mit mehreren Scalen von

Engels in Strasburg.

9. Vorhanden.

10–19.

Eilf Thermometer. Noch drei vorhanden. Das

neue mit Futteral lag auf dem Speicher.

18. vorh[anden]

20.

Thermoscop von Bianco. (fehlt.)

 

21.

(Ein unbedeutender Gegenstand)

 

22–25.

Vier Barometer. Zwei sind noch vorhanden,

von zwei andern sind die Gestelle und Röhren da.

22 vorh[anden] 24 vorh[anden] 25. vorh[anden]

26.

Radbarometer mit Weingeistthermometer.

26. vorhanden.

27.

Zwei alte Heberbarometer.

27. Die Gestelle vorhanden mit den Röhren. Nur Versuche von Instrumenten.

28.

Huyghens’sches Doppelbarotemer.

28. Vorhanden

29.

Abgekürztes Barometer nach Ozanam nebst

Weingeistthermometer.

29. Vorhanden.

30. bis 34.

fehlen. Es war dabei ein Doppelbarome-

ter von Changeur u[n]d zwei Baroscope.

32. Vorhanden

Geometrie

1.

Ein Ovalzirkel zur Beschreibung einer Ellipse in Futteral

1. vorhanden

2.

Ein Zirkel mit drei Füßen.

2. vorhanden.

3.

Kleiner Meßtisch von Eichenholz mit 4 Stellschrauben

als Füßen.

 

4.

Eine Alhidade.

4. vorhanden

5.

Boussole mit Diopter auf einer Nuß und hölzer-

nem Fuße. Die Nadel fehlt.

5. Theilweise vorhanden.

6.

Englischer Theodolit mit horizontalem und ver-

tikalem Kreise, gutem Fernrohr, zwei Libellen,

Compaß und Stativ. Die Schrauben zum Feststellen

auf dem Stativ fehlen, eben so das Futteral.

6. vorhanden.

7.

 

 

8.

Astrolabium mit doppelter Alhidade, 11 Zoll Durchm[esser]

nach allen Seiten beweglich, Theilung bis 15‘ nebst

Compaß und Futteral. Ein besonderes Stativ fehlt.

8. vorhanden. Das fehlende Stativ scheint auch zu Nr. 5 gehört zu haben.

Das Stativ vorhanden.

9.

 

 

10.

 

 

11.

 

 

12.

Halbkreis von 9“ Durchmesser in 1/3 Grade getheilt mit

beweglicher Winkelalhidade.

12. vorhanden. 8“ 5“‘ 9“ Durchm[esser]. In halbe 1/3 Grade getheilt. Fester […].

13.

Ein Transporteur von 3“ 10“‘ Durchm[esser]

13. vorhanden.

14.

Altes vierecktes Astrolabium von 1632, mit Com-

paß ohne Nadel.

14 vorhanden.

15.

Proportionszirkel mit Boussole.

15. Vorhanden

16.

Ein ähnlicher Zirkel.

16. Vorhanden.

17.

Kleines Bleiloth mit Messingstativ.

17. Vorhanden.

18.

Parallellineal.

18. Vorhanden

19.

Altes Astrolabium mit 9 Kreisen von verschie-

dener Theilung. Nadel, Stativ und Alhidade fehlen.

John Assen fecit.

19. Vorhanden.

20.

 

 

21.

 

 

22.

 

 

23.

Messingalhidade 16“ lang.

23. Vorhanden.

24.

Zwei messingen und ein eiserner Winkelhacken.

24. Vorhanden

25.

Ein Lineal mit Londoner, Strasburger, Rheinischem

und Pariser Fuß.

25. vorhanden.

26.

Die Napierschen Rechenstäbe in Futteral.

26. vorhanden.

27.

Drei Storchschnäbel von Holz, Eisen und Messing Kupfer.

Letzterer ist etwas beschädigt.

Ueberreste eines 4ten hölzernen.

28.

Eine Kupferplatte in Holz gefaßt, mit beweglichem

Lineal. Erstere zu der großen Uhr verwandt, letzteres noch da.

 

29.

Ein Proportionszirkel

29. vorhanden.

31 (30.).

Ein nach holben Graden getheilter Halbkreis

mit Alhidade und Boussole ohne Nadel.

30. vorhanden

30. (31.)

Ein Zwei Zirkel mit Gradbogen.

31. vorhanden

32.

Zwei andere Zirkel, wovon der eine mit

einwärtsgehenden Spitzen

32. vorhanden

33.

Ein Kölner Schuh.

33. vorhanden

34.

Ein Jakobsstab.

34. vorhanden.

35.

Ein messingnes Gestell mit beweglichem Lineal.

35. vorhanden.

36

Ein hölzerner Stadt und ein gleicher Landfuß

von Straßburg.

36. vorhanden

37.

Ein breites Lineal mit den Fußmaasen von Bologna,

Venedig, Paris, Rheinisch, Nürnberg, London, Rom,

Lüttich, Köln od[er] Bayern, Antwerpen, […] Löwen,

Amsterdam u[n]d Brüssel.

37. vorhanden

38

Ein Stockholmer Längenmaaß

38 vorhanden.

39.

Eine messingne Alhidade mit drei Balken.

39 vorhanden

?40.

Ein Reißzeug mit Halbkreis, Maaßstab, hölzernem

Dreiecke u[n]d Lineal, Reisfeder, drei Cirkeln, Schrau-

benschlüssel, Nadel und zwei Fäßchen.

 

war Nr. 3 41.

Ein besonderes Stativ mit Meßtisch, Ersteres der

sich aufschieben und durch ein Nuß drehen läßt.

Der Tisch enthält Rollen zum Auspannen[?] von Papier.

41. vorhanden

42.

Ein kleines hölzernes Stativ.

 

41.

Ein eichener Meßtisch, 1 ½‘ lang und breit, auf höl-

zernem Fuß mit Schraube.

43. Vorhanden.

44.

Ein altes Astrolabium mit Alhidade, in rechtwinkl[iger].

Form (als Quadraht) mit einem Radius von fast 1 ½‘

aus dem Jahre 1570. Auf besonderm hölzernen

Stativ.

44. nicht vorhanden. Wahrscheinlich ein Inclinatorium,

wovon das Gestell noch vorhanden ist.

45. 42

Ein Stativ mit Mikrometerschraube, für einen Theoloditen

bestimmt.

Nr. 45. 42 ist vom Mechanikus Hollender in seiner bedrängten

Lage früher gekauft worden.

46.

Ein Zirkel, um Kreise mit Kreide zu beschreiben

46. Spätere Anschaffung. Vorhanden.

40. 47.

Ein Meßtisch auf vier hölzernen Schrauben von

1‘ 5“ 9“‘ und 1‘ 6“ Dimension

47. Vorhanden. als Nr. 3, 40

Außerdem vorhanden eine zehn Metre [?] lange Meßkette in Ringen von Metrn zu Metrn, jedes Metre in fünf

Unterabtheilungen

 

Astronomie und Gnomonik.

1.

2.

Ein Erd- und ein Himmelsglobus, jeder von 4‘ Durchmesser

mit horizontaler, vertikaler und Aequatorial-Bewegung

von Coronelli in Venedig unter dem Dogen Franc[esco] Morosini, dem

Kurfürsten von der Pfalz Joh[ann] Wilhelm gesandt.

 

2.

Französischer Höhenquadrant von 4‘ Halbmesser mit Fern-

rohr und Bleiloth.

 

3.

Werkzeug um eine kleine Mittagslinie vermittelß des

Sonnenschattens zu ziehen nach Kramp’s Angabe von Bertel.

 

3. vorhanden.

4.

(Tragbare Sonnenuhr.) Cadran portative für die Breite von

Strasburg. in einem Futterale.

4. vorhanden

5.

Ein Erd- und ein Himmelsglobus von 10“ Durchmesser, verfertigt

von Wilh[elm] Janssenius Blaku[?, Blaeu] 1602.

Von einem zweiten Paare habe ich Reste auf dem Speicher

gesehen.

6.

Nolletsches Planetarium von Engels in Strasburg.

 

7.

Tischchen von Nußbaumholz nebst Zubehör zum Planetarium.

 

8.

Sonnenuhr von Messing nebst Compaß.

8 vorhanden.

9.

Mehrere Sonnenuhren verschiedener Größe und Güte, zum

Theile schon sehr alt. Sieben Sechs vorhanden, zum Theile beschädigt.

9. Sechs vorhanden.

10.

Werkzeug von Holz, beschrieben machina horologio-

graphica.

10. vorhanden. 3 Theile.

11.

Porzellane Kugel als horologium occidentale.

11. vorhanden

12.

Eine andere als horologium meridionale.

12. vorhanden.

13.

Horizontaluhr in Messing. Als altes Kupfer zu der gr[oßen] Uhr verbraucht.

 

14.

Ein messingner Kreis nach Graden getheilt, senkrecht auf einem zweiten ähnlichen,

mit Dioptern, vertikaler u[n]d horizontaler Bewegung, um Höhe und Azimuth zu finden.

14. vorhanden.

15.

Kupferner Halbkreis mit mehreren concentrischen Einthei-

lungen und einem Winkel, wovon der eine Schenkel eine

Horizontaluhr enthält. Der Zeiger fehlt. Das Ganze in Holz gefaßt.

15. vorhanden.

16.

Horizontaluhr mit Boussole.

16. vorhanden

17.

Eine andere ohne Boussole.

17. vorhanden.

18.

Vier Sonnenuhren in Cylinderform. Eine fünfte fehlt.

18. vorhanden

19.

Drei Horizontaluhren in Holz.

19. vorhanden.

20.

Sieben andere in Holz.

20. Funf Sieben vorhanden; eine nur in einem mit Glase bedekten

Blatte Papiere bestehend.

21.

Mitternachtsuhr beim Mondlicht.

21. vorhanden.

22.

Zwei kleine Astrolabien. Von den drei fehlenden sind noch

Reste vorhanden, das Uebrige ist zu der gr[oßen] Uhr verwendet.

 

23.

Größeres Astrolabium an die H[öhere] Burg[erschule] verkauft Nr. 56.

 

24.

Ein ähnliches von 16“ Durchm[esser]

 

25.

Kreisfaktor von Messing von 109° zu 5 bis 5‘ getheilt auf einem

Dreifuße mit Nuß.

25. vorhanden.

26.

Kleiner alter Quadrant von Messing.

26. vorhanden, desgleichen ein hölzerner

27.

Ein Mikrometer mit einem Rohre, welches die Nr. 28 trägt

27. vorhanden.

28.

Eine hölzerne Aequatorialuhr von Kentring in Neuwied.

28. vorhanden

29.

Ein rechtwinkl[iges] hölzernes [Dreieck] mit der Kölner Polhöhe. 50 1/6°

29. vorhanden

30.

Eine alte marmorne Kugel von 1732 zur Angabe der Tag und

Nachtlänge auf der Erde.

30 vorhanden

31

Eine Karte der alten Welt nach der Projection von

Mercator, bezeichnet As 26, zur Vergleichung der

Tagesstunden &

31. vorhanden

 

Außerdem Reste: 1 Kubus von Holz, auf einer Seite die

Zeichnung zu einer Sonnenuhr,

2 kupferne Ringe, eingravirt, für Abdruck des Thierkreises

1 kleine alte Sonnenuhr,

1 Zifferblatt einer Uhr von Messing,

Reste von Astrolabien,

1 Holzplatte mit angefangenen Zeichnungen für eine Sonnenuhr

sämmtlich ohne Werth.

 

Elektricitaet

1.

Große Scheibenmaschine von 2‘ 8“ Durchmesser, jetzt neu ein-

gerichtet, auf Mahagonitisch mit  sechs gläsernen Säulen, gläser-

ner Achse und Kurbel. Dazu gehören zwei große Conductoren

auf Glassäulen.

1. vorh[anden] Die Scheibe hat zwei Sprünge, ist aber durch drei Vor-

bohrungen gesichert.

2.

Scheibe von 2 Fuß Durchmesser zur Aushülfe.

2. vorh[anden]

3.

Ein besonderer Tisch zu Nr. 1. Davon sind noch die Glasfüße vorhan-

den.

3. Die 4 Glasfüße vorhanden. An einem fehlt der besondere Fuß

4.

Funkenmesser nebst Ansatzstück. Ist bei der neuen Einrich-

tung weggefallen

 

4.

5.

Früherer Hauptconductor, zwei Nebenconductoren, und

5,a und 5,b vorhanden

6.

ein Holzrahmen für Nr. 3. sind jetzt bis auf die zwei Neben

 

7.

conductoren weggefallen.

 

8.

Zwei Glaskurbeln.

8 vorhanden

9.

Zweite Scheibenmaschine mit 17“ Durchmesser, mit Conductor

und Funkenmesser auf besonderm Tisch.

9. vorh[anden]

10.–11.

Hülfsscheibe von 18 ½ Zoll Durchmesser. Eine zweite erhielt

der Mechanikus zu den Ueberresten der alten Maschine Nr. 1

11. Ist – mir unbekannt, wie? – zerbrochen,

Sie ist jetzt zusammen gekittet.

12.

Dritte Scheibenmaschine von 12 ½ Zoll Durchmesser mit Conduktor.

12. vorhanden.

13.

und Funkenmesser dazu.

13. vorh[anden]

14.

Eine Hülfsscheibe. Verkauft an die h[öhere] B[ürgerschule] Nr. 55.

14 verkauft

15.

Alte Kugelmaschine mit Kissen und Feder aber ohne Kurbel.

15. vorh[anden]

16.

Alte Cylindermaschine ohne Neibkissen, mit gezahntem Rade.

16. Die Reste auf dem Speicher.

17.

Ein Conduktor von Eisenblech 2 ½ Fuß lang, fehlt.

 

18.

Eine Glaskugel, die früher zum Elektrisiren diente, fehlt.

 

19.

Zwei in Holz gefasste Kugeln, mit Gummilak ausgegossen.

19. vorh[anden]

20.

Eine kleinere Kugel. An die h[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 46.

20. verk[auft]

21.

Kleine Cylindermaschine von 2“ Durchmesser.

 

22.

Maschine mit 4 Cylindern. Fehlt. Dafür ist noch eine Kugelma-

schine von etwa ½ Fuß Durchm[esser] auf dem Speicher mit Kurbel u[n]d Kissen.

 

23.

 

 

24

Isolirschemel mit vier Glasfüßen. Die Füße noch vorhanden.

24. Drei Füße vorh[anden]. – bez[eichnet] 24,1. 24.2. 24,3.

25.

Isolirschemel mit drei Füßen. Der zweite ist wahrsch[einlich] an die H[öhere] B[ürgerschule] verk[auft]

25. Einer vorh[anden]. – Außerdem noch drei Füße bez[eichnet] 24,4. 24,5. 24.6.

26.

Zwei Isolirgestelle. – Eins verkauft an die H[öhere] B[ürgerschule] Nr. 41.

26. das eine vorh[anden]

27.

Zwanzig Leitungsdrähte. Davon vier an die H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 36

An einigen fehlen die Kugeln

27. Vorhanden, ohne numerirt zu sein.

28.

Vier gleiche mit Auszügen. Der 4t[e] beschädigt.

28. Vorhanden, ohne numerirt zu sein.

29.

 

 

30.

Siegellakstange von 18“ Länge 15“‘ Dicke, mit Futteral.

30. Bruchstücke.

31.

Mehrere Glasröhren. Noch eine vorhanden, eine zweite

ist zerbrochen.

31. Es sind mehrere Röhren da, die erst zu classificiren sind.

Vorhanden.

32.

Mehrere massive Glasstanden, theils roth, theils weiß,

theils roth gefirnißt, als Isolatoren. – Sieben Füße

32. Sind wohl meist vorhanden, u[n]d zusammen zu legen.

 

und sieben Säulen vorhanden. Außerdem Bruchstücke

 

33.

 

 

34.

Quadrantenelektrometer zu Nr. 1.

34. Vorhanden.

35.

Saussure’s Elektrometer. Vollständig.

35. Vorhanden.

36.

DeLuc’s Fundamentalelectrometer (Megameter

und Mikrometer) aus vier Stücken bestehend.

36. Drei Theile vorhanden, eins beschädigt. Vielleicht

das 4 t[e] Stück von der höh[eren] Bürgerschule.

37.

Coulombsche Drehwage.

Nr. 37 und 38 scheinen mir zusammen zu gehören. Das Instrument

38.

Magnetische Drehwage nach Coulomb.

läßt sich leicht herstellen. Vorhanden.

39.

Kleines Gestelle mit gefirnißtem Glasstäbchen,

um elektroscopische Körper aufzuhängen.

39 vorhanden.

40.

Bennetsches Goldblattelektrometer.

40. Ein Reste vorhanden

41.

Elektrische Artillerie mit neun Stäben nach

Sigaud de la Fond.

41. vorhanden. (Ich hatte dazu ein Stäbchen machen lassen

was jetzt Flugrad ist)

42.

Elektrisches Glockenspiel zu drei Glocken. An die

H[öhere] Bürgerschule verkauft.

42. Verk[auft]

43.

Glasphiole zum Leidner vacuum nach Henly.

43. vorhanden

44.

Zwei leuchtende Leiter nach demselben. Einer

an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 34.

44 vorhanden

45.

Fußgestell zu Nr. 44. roth gefirnißt.

45. vorh[anden] die Füße müssen befestigt werden.

46.

Drei leuchtende Glasröhren mit Quecksilber gefüllt.

46. vorh[anden] – Ohne Num[mer]

47.

Elektrische Cascade in vacuo.

47. vorhanden

48.

Glasballon mit Messingmontirung und Hahn

zum elektr[ischen] Licht im Vacuum.

48. vorhanden.

49.

Ein ähnlicher, kleiner alt Nr. 48, womit es Ansatz

und Fuß gemein hat. Schraube wie Ae Nr. 3. Ein zweiter verkauft. Nr. 44.

49. Ist entweder der verkaufte allein, oder verlegt.

vorhanden.

50.

Glasrecipient zu demselben Zwecke mit Kappe,

Knopf und Spitzen

50. vorhanden.

51.

Glasrecipient von 22“ Höhe mit Staniol belegt,

und mit einem Verbindungsringe.

51. vorhanden.

52.

 

 

53.

Recipient, von außen mit Goldblatt belegt, mit

einem Glasknopf.

53. vorhanden.

54.

Große elektrische Batterie von vier und zwanzig

Flaschen, jede 14 ½ Zoll hoch 6“ weit, mit den nöthi-

gen Verbindungsdrähten. – Zwei Flaschen sind etwas

kleiner und mit Nr. 74. bezeichnet.

54. vorhanden. – 20 Flaschen sind unversehrt, 2 zerbrochen, die

andern 2 kleinere sind Aushülfe. Die Drähte sind nur für

20 Flaschen.

55.

Belegter Holzkasten zur vor[igen] Nr. 3 ½‘ lang 2 1/3‘ breit.

55. vorhanden

56.

Große belegte Glastafel über 3 ½‘ lang 3 ½‘ breit,

in Holzrahmen.

56. vorhanden.

57.

Allgemeiner Auslader nach Cavallo 30“ lang,

mit Charnier und massivem Handgriffe von weisem[!] Glase.

57. vorhanden

58.

Zweiter, an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 38.

58. vorhanden. Der verkaufte trug die Nr. 38. Es scheint also Es war also einer mehr vorhanden.

59.

Dritter, ohne Handgriff, mit Charnier.

siehe 99 die oben Nr. 38 bezeichnete Coulomb’sche Drehwaage nur

eine gewesen zu sein.

60.

Kleiner Ueberträger, aus einem Glasstäbchen mit

isolirtem Metalldraht bestehend.

59. Vorhanden. – Nicht Jetzt numerirt.

60. vorhanden. Noch ein zweiter vorhanden.

61.

Allgemeiner Auslader nach Henly Ein zweiter an die

61. vorhanden.

62.

h[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 35. mit Zubehör in den drei folgend[en] Nr.

 

63.

kleines Tischchen

63. vorhanden.

64.

Zwei Eine hölzerne Presse    zur vor[igen] Nr. gehörig

64. vorhanden

65.

Eine messingne Presse

65. vorhanden

66.

Eine Vorrichtung, um Schießpulver durch den electr[ischen]

Funken zu entzünden. Eine zweite an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verk[auft] Nr. 45.

66. vorhanden. Der Gebrauch ist allgemeiner.

67.

Ein elektr[ischer] Mörser von Elfenbein. – Ein zweiter an d[ie]

H[öhere] B[ürgerschule] verk[auft] Nr. 47.

Noch ein kleiner als Modell vorhanden.

67. vorhanden.

68.

Leidner Flasche mit Glockenspiel.

68. vorhanden.

69.

Kleines Donnerhaus von Lind, um den Gebrauch der

Blitzableiter zu zeigen.

69. vorhanden

70.

Donnerhaus nach Sigaud de la Fond.

70. vorhanden

71.

 

 

72.

Vier belegte cylindrische Flaschen 11 ½“ hoch 10“ breit.

72 vorhanden.

73.

Zwei andere 8 ½“ hoch 9“ breit. Zwei Eine andere an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule]

verkauft Nr. 33.

73. Die zwei vorhanden.

74.

Siehe Nr. 54.

74. vorhanden.

75.

Eine belegte Flasche 7 ½“ hoch, 4 ½“ weit, fehlt. Wahrsch[einlich] die

zweite, welche Nr. 33 an die H[öhere] B[ürgerschule] verk[auft] ist.

75. verk[auft]

76.

Belegte Flasche mit konischem Halso 9“ hoch, 7 ½“ breit.

76. vorhanden.

77–78.

Vier andere Flaschen. – fehlen Zwei 8 ½“ hoch 5“ breit,

eine kleine noch gut, die 4t[e] fehlt ist zerbrochen.

77. 78. vorhanden. Die kleine ist zerbrochen.

79.

Große Flasche, von ausen[!] mit Musivgold belegt.

79. vorhanden

80.

Drei von ausen[!] belegte, im Innern mit Goldschaum

gefüllte Flaschen zu medicin[ischem] Gebrauche. Eine an die

H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 43.

80. Eine verk[auft] – Eine zerbrochen – Eine mit Zinnblättchen gefüllte vorhand[en]

81.

Fünf Flaschen verschiedener Größe. Eine recht gut, die andere

weniger.

81. Noch drei vorhanden, darunter die gute.

82.

Kästchen mit kleinen Flaschen. Drei Ein gutes, drei schlechte

Fläschgen u[n]d Reste.

82. Reste vorhanden, namentlich 2 Fläschgen

83.

Elektrischer Pop Phosphor in Form eines Rades

83. vorhanden.

84.

Kinnersley’s electr[isches] Thermometer.

84. vorhanden

85.

Zwei luftleere Glasphiolen zum electr[ischen] Licht in vacuo.

85. vorhanden

86.

Isolirstäbchen von Glas auf kupfernem Fuße.

 

87.

Ein gleiches auf hölzernem Fuße. – Es fehlt die Einfassung

zum Festschrauben.

87. vorhanden.

88.

Zwei andere, wovon eines in Futteral. Dazu noch einige

zwei größere mit Messingeinfassung (s. Nr. 102.)

88. Die zwei vorhanden.

89.

Vier freie Leiter von Messing, mit Knöpfen versehen.

89. Es sind mit den in Nr. 92. bezeichneten überhaupt

90.

Zwei Ketten von Eisendraht, eine von Stahl, eine 4te von Messing.

elf vorhanden, von denen aber zwei schon auf Flaschen

resp[ektive] Gläser gesetzt sind. Diese Gläser sind mit 89,1 und

89,2 bez[eichnet]

91.

 

90. wie früher vorhanden, ohne numerirt zu sein

92.

Freie Leiter, die sich in Bleche endigen. – Für belegte

Flaschen brauchbar.

92. vergl[eiche] 89.

93.

Eine Hanfschnur mit Messingdraht durchflochten, zum Ver-

suche mit dem electr[ischen] Drachen.

93. vorhanden, 93,1 und 93,2.

94.

Schwefelstange in einer Büchse. – Bruchstück.

94. vorhanden

95.

Kästchen mit vier kleinen Kubus von Siegellak und 3 kleinen

Glaskügelchen.

95. vorhanden

96.

Hohle Pap Kugel, von Pappe mit Staniol belegt. – fehlt.

 

97.

Messingstäbchen zum Aufhängen leichter Körper. fehlen.

97. Mit hölzernem Fuße. Vorhanden.

98.

Zwei kleine Entlader.

98. Zwei kleine Entlader ohne Fuß, einer mit hölz[ernem] Fuß vorhanden.

99.

Ein Auslader nach Cavallo mit Glasgriff und Charnier,

und ein Excitator mit Glasgriff. (Fehlten im vorig[en] Catal[og])

99. vorhanden. (wahrscheinl[ich] der in 58)

der Excitator ist jetzt 60,2.

100.

Vier belegte Glasscheiben von 1 □‘ Fläche. – Eine an d[ie]

H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 54. – Eine ist beschädigt, eine bedeutend größer.

100. Noch jetzt vier vorhanden. Die eine war, wie es scheint, zerbrochen,

ehe sie belegt wurde. Die kleinste (100,4) ist nur auf einer

Seite belegt u[n]d scheint zu einem besondern Zwecke gedient zu haben.

101.

Das Wort FEU in Staniolblättchen auf einer Glastafel

in Holzrahmen. – Eine ähnl[iche] Glastafel ist beschädigt.

101. Vorhanden.

102.

Zwei kleine Isolatoren von Glas. – Stehen schon unter Nr. 88.

 

103.

Glasrecipient, früher mit Messingkappe und Draht.

103. vorhanden.

104.

Cylindrische Glasröhre mit Messingkappen u[nd] Spitzen an beiden

Enden.

104. Ist die Nr. 49.

105.

Andere Glasröhre mit Kupferschraube. Eine zweite

fehlt.

105. vorhanden. Auch die zweite (viell[eicht] früher 86.)

106

Waren 16 Reibzeuge mit 4 Federn, wovon noch zwei vor-

handen sind.

106. Es sind zwei mit Federn, 106,1 106,2, zwei mit Handhaben 106,3. 106,4

und eins mit seidner Schnur vorhanden (106,5). – Ferner drei Reste

107.

Mehrere Holzstücke als Füße. – Noch zwei vorhanden.

in kupfernen Andruck-Schrauben bestehend (106, 6.7.8)

108.

Elektrophor von 6 ½“ Durchmesser. – Blose Scheibe zu den

Lichtenberger Figuren bequem [?

108. vorh[anden] – Noch eine Form von 9“ Durchm. mit gläsernem

Füßchen.

109.

Ein ähnlicher von 11“ Durchm[esser] – Jetzt ohne Kuchen. Blose Scheibe.

109. vorh[anden]

110.

Ein Elektrophor von 21“ Durchm[esser] mit Deckel.

110. vorhanden. Mit hölzerner Scheibe als Unterlage u[nd] Deckel

111.

Volta’scher Condensator – Kupferplatte auf Holz mit Glaskü-

gelchen als Füßen und einem Glasstäbchen. Dazu ein Deckel

mit Glassäule.

112.

Zwei kleine Deckel zum Elektrophor.

113.

Elektr[ische] Lilie von Eisendraht auf Pappe.

114.

Zwei elektr[ische] Flugräder.

115.

Ein gleiches von zwei großen Armen.

116.

Glaskugel mit Messingdraht und Abschlußhahn zur Elektr[ophor ?]

in vacuo.

117.

 

118.

Mehrere Reste in kleinen Messingstücken bestehend.

1+ 119.

Zwei marmorne Platten, die eine weiß, die andere

schwarz, als Condensatoren, und eine hölzerne Form.

2+ 120.

Staubbeutel zu den Lichtenberg[er] Figuren.

121.

Multiplikator von Pullak in Cöln verfertigt, mit der

Bezeichnung E, 7+

122.

Hundert siebzehn an einander gelöthete Plattenpaare

von Zinn und Kupfer zur galvanischen Säule von 3“ 2“‘

Durchmesser. Fünf sind mit Oehren, zwei mit Löffelchen

versehen.

123.

Sieben einzelne Kupfer- und fünfzehn Zinkplatten

derselben Größe.

124.

Ein größeres Plattenpar von 7“ Durchm[esser]

zu 122 125

Eine hölzerne Platte mit Glasstäbchen als Gestelle der galv[anischen]

Säule.

123 126.

Ein Trogapparat zum Glühen des Platinadraht.

127.

Drei Glasdreiecke und drei messingne Plättchen von

ovaler Gestalt, für das Aufbauen der galvan[ischen] Säulen.

128.

Ein Trogapparat wie Nr. 126; neu, aber ohne

Pohle und mit einer unbrauchbaren Zinkplatte

129.

Glasröhre, zum Zersetzen des Wassers durch den galvan[ischen]

Strom.

130.

Eine Platte, halb von Kupfer, halb von Zink 8“ 8“‘ lang 2“ 7“ br[eit]

131.

Ein kleines Galvanometer, mit Kork zum Schwimmern

verbunden.

132.

Ein kleiner rechter Winkel von Kupferplatte

133.

 Ein kupferner Stab auf kupfernem, umwinkeltem, zum Einscheiben

einer Platte eingerichtetem Fuße

125

124 134

Ein rechter Winkel von Kupferplatte. Am Ende des einen Schenkels

ist ein zweiter beweglicher Arm (wahrsch[einlich] für Aufsezen einer

Magnetnadel.

Optik

1.

Doppelter Planspiegel in Holzrahmen mit Charnier;

dazu fünf sechs Ausschnitte von Festungsmodellen etc.

1. vorhanden mit fünf Ausschnitten

2.

Zwei in ausspringendem rechten Winkel zusammen-

gesetzten Planspiegel. Ein 2tes Exempl[ar] an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verk[auft] Nr. 75.

2. vorh[anden] – Eine dazu gehörige Figur vorhanden.

3.

Ebener Glasspiegel in Holzrahmen.

3. vorh[anden]

4.

Kleiner ebener Spiegel mit vier perspektiv[ischen] Zeichnungen.

(Eine fünfte ist zweifelhaft.

4. vorh[anden] – Die fünfte Zeichnung fehlt

5.

Metallener Planspiegel mit einem Knie von Messing.

5. vorh[anden]

6.

Desgleichen, 15 ½“ lang; 11“ breit („16lb schwer“)

6. vorh[anden]

7.

Zwei Drei Zauberperspective.

7. vorh[anden]

8.

Metallener Hohlspiegel auf eisernem Fuße. – An d[ie] H[öhere]

B[ürgerschule] verkauft Nr. 62.

8. verk[auft]

9.

Ein ähnlicher von 8“ Durchmesser „5“ Brennw[eite].“

9. vorh[anden]

10

Hohlspiegel von Glas in Holzrahmen 16“ Durchm[esser]

„5‘ Brennw[eite]“

10. vorh[anden] – Der Durchm[esser] 16“

11.

Desgleichen von 14“ Durchm[esser]

11. vorh[anden] – Durchm[esser] 14“ stark

12.

Desgl[eichen] in Papprahmen von 12“ Durchm[esser]

12. vorh[anden]. Durchmesser etwas mehr als 12“

13.

Metallner Hohlspiegel 7“ Durchm[esser] ohne Fassung

und Gestell.

13. Ein in der Mitte durchbrochener, 4“ 3“‘ im Durchm[esser] vorhanden.

vorhanden.

14.

Zwei Hohlspiegel von Metall Zinn 7“ Durchm[esser] zur Zau-

berlaterne gehörig. – Zwei andere an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verk[auft] Nr. 66

14. vorh[anden]

15

Hohlspiegel von Glas in schwarzem Holzrahmen,

14“ Durchm[esser]

15. vorh[anden]

16.

Hohlspiegel von Glas in vergoldetem Rahmen, 12“ Durchm[esser]

16. vorh[anden] – Der Durchm[esser] 10“

17.

Hohlspiegel von 6 ½“ Durchm[esser] in spiegelndem Rahmen.

17 vorh[anden] Durchm[esser] 7“

18.

Ein gleicher in schwarzem Rahmen auf Gestell.

18 vorh[anden]

19.

Ein aus mehreren ebenen Spiegeln zusammen gesetz-

ter Hohlspiegel, 7“ 3“‘ Durchm[esser]

19 vorh[anden] Durchm[esser] 7‘ 3“‘

20.

Ein hölzernes Gestelle mit einem biconvexen Glase

und an einem Charnier dahinter befindlichen Planspiegel.

doppelt vorhanden.

20,1 und 20,2. vorhanden

21.

Convexspiegel von Glas, 8“ Durchm[esser] in Holzrahmen, auf

gleichem Gestelle.

21. vorh[anden]

22.

Ein gleicher ohne Gestell 6“ Durchm[esser]

22. Wird vermißt. Er war früher vorhanden.

23.

Mehrere kleine Convexspiegel auf einer Pappe ver-

einigt.

23. vorh[anden]

24.

7 größere, fünf kleinere Kugeln von Glas in Metall-

24. gelbe: 3 größere, 5 kleinere in Metallglanz, 1 in gelbem Glase, 1 in Gefäß

form u[n]d Metallglanz

25.

glanz spiegelnd, meist gelb; zwei blaue.

25. blaue: 3, außerdem 4 weiße

26.

Zwei prismatische Metallspiegel. Einer an d[ie]

H[öhere] B[ürgerschule] verk[auft] Nr. 70. Dazu die Anamoph[ose] mit N. 174.

26. vorhanden (die Anamorphosen später zu ordnen)

27.

Cylinderspiegel von Metall mit 20 Anamorphosen. Von

einem zweiten sind die Bruchstücke vorhanden.

27. vorhanden – Die Bruchstücke des zweiten ebenfalls.

28.

Zwei Ein Pyramidalspiegel von Metall mit zehn (nicht recht

passenden) Anamorphosen. Ein zweiter a[n] d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft.

28. vermißt.

29.

Ein konischer Spiegel mit 19 Anamorphosen.

29. vermißt

30.

Parabolischer Metallspiegel mit rothem Handgriff, ein Skaphion

des Alten.

30. vorhanden.

31.

Zwe Ein cylindrischer Hohlspiegel von Metall in Holz gefaßt. Ein

zweiter an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft. Nr. 74.

31. vorhanden.

32.

Convexer Cylinderspiegel von Glas in Holzrahmen. Verkauft Nr. 71.

 

33.

Ein gleicher in schwarzem Holzrahmen.

33. vorhanden vermißt.

34.

Glasspiegel in Holzrahmen nach mehreren zwei Ebenen geschliffen.

34. vorhanden.

35.

Ein gleicher mit mehreren Ebenen.

35 vorhanden

36.

Ein jetzt zerbrochener hohler Cylinderspiegel von Glas.

36 zerbrochen

37.

Massives Glasparallelepipedum oder anaklastisches

Werkzeug mit Scala auf Holz zur Messung der Lichtbrechung.

37. vorhanden.

38. vorhanden.

38.

Hohler Cubus, zwei Seiten von Glas, zwei von Messing.

 

39

Glaswürfel. An d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 72.

39. verk[auft]

40.

s’Gravesande’s dioptr[isches] Kästchen. – Noch eins vorhanden.

40. vorh[anden]

41.

Zwei andere mit einer Convex- und einer Concav-Linse.

41. vorh[anden]

42.

Ein anderes mit Planglas.

42 vorh[anden]

43.

Ein hohles Glasprisma. – Ein anderes an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verk[auft] Nr. 67.

43 vorh[anden]

44.

s’Gravesande’s Apparat zur Lenkung der Sonnenstrahlen

in ein finsteres Zimmer.

44. vorh[anden] 44

45.

 

 

46.

Licht-Inflexions-Apparat nach s’Gravesande

46. vorhanden.

47.

Geschnittener Doppelspath in Futteral

47. vorh[anden]

48.

Nach dem letzten Verzeichnisse „ein dreifaches achromatisches

Prisma, werthvoll, vor dem Abgange des […] Ohm noch vorhan-

den, jetzt nicht mehr vorfindlich.“ – Ein Prisma mit der alten

Nr. 48 ist aber an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft unter Nr. 69.

48.?

49.

Fünf ungefaßte, dreiseitige, gläserne Prismen. Ein sechstes

an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 69. – Zwei fehlen oder eines vgl. Nr. 48.

49. Die fünf noch vorhanden.

50.

Prisma von Glas in Messing gefaßt.

50. vorh[anden]

51.

Zwei Prismen mit Gestelle. An d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 68.

51. verk[auft]

52.

Zwei gläserne dreiseitige Prismen in Messing gefaßt an

einem schwarzen Gestelle kreuzweis liegend.

52. vorh[anden]

53.

Ein Farbenkreisel

53. vorh[anden]

54

Boscovich’s Vitrometer in Messing mit drei kleinen

gläsernen gefaßten Prismen.

54. vorh[anden]

55.

Vier in Horn gefaßte gefärbte Gläser. Eins ist zerbro-

chen, von einem war die Fassung vorhanden, ein fünftes an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verk[auft] Nr. 78.

55. Ein hellblaues, ein dunkelblaues grünes, ein gelbes vorh[anden]

56.

 

 

57.

Fünf Brillen von weisem [!] Glas. – Nur Bruchstücke.

57. vorh[anden]

58.

Vier concave Gläser.

58. vorh[anden]

59.

Sieben convexe Gläser, worunter zwei gefaßt sind.

59. vorh[anden]

60 u[n]d 61.

Reste von ebenen Gläsern.

60. 61. vorh[anden] (Reste)

62.

Kleines helles Glaskügelchen in Holz und Blech gefaßt.

62. vorh[anden]

63.

Holzkasten für die Nrr.[!] 57. 58. 59. 60 und 61.

63. vorh[anden]

64.

Massive Glaskugel zum Versuche über die Theorie

des Regenbogens.

64. vorh[anden] (mit der alten Nr.)

65.

Kleinere Kugel zu demselben Zwecke.

65. vorh[anden] (ohne Nr.) Dazu ein holzernes Gestell. - ?

66.

Glaskegel ohne Fassung. – An d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verk[auft] Nr. 73.

66. verk[auft]

67.

Ein gleicher in Holz gefaßt.

67. vorh[anden]

68.

Glaskegel in Gestell mit fünf dioptrischen Ana-

morphosen. Dazu sechs Pappblätter, die wahrsch[einlich] zu

Anamorphosen bestimmt waren.

68. vorh[anden]. – Die Anamorphos[en] zu untersuchen vorhanden.

69.

Glaspolyedrum mit Gestelle und einer Anamor-

phose.

69. vorh[anden]

70.

 

 

71.

Ein gleiches in Holz gefaßt, ohne Gestelle.

71. vorh[anden]

72.

Ein gleiches in Pappe gefaßt.

72. vorh[anden]

73.

Ein anderes von besonderer Einrichtung.

73. vorh[anden]

74.

Fünf Linsen in Messing gefaßt. – Eine sechste an

d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 80.

74. Die fünf Linsen vorh[anden]

75.

Drei andere fehlen. Vgl. oben Nr. 59.

75 -

76.

Zwei Brenngläser, das eine von fast 1‘ das andre von

10“ Durchmesser, beide auf hölzernen Fußgestellen.

76. vorh[anden] (Das eine 10“ 6“‘ Durchm[esser]. das andere 10“ 3“‘ Durchm[esser])

77.

Drei Convexlinsen in hölzernen Fassungen, auf gleichen

Gestellen. – Zwei der letztern fehlen.

77. Eine mit Gestell vorhanden. Eine zweite vorhanden, die hölzerne Fassung ohne

Gestell; fehlt; die dritte ohne Fassung

78.

Eine Concavlinse. An d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 77.

78. verk[auft]

79.

Zwei Eine convexe Linsen fehlte Vgl. Eine zweite an d[ie] H[öhere]

B[ürgerschule] verkauft Nr. 76.

79. Eine verkauft.

80.

Große Planconvexlinse von 12“ Durchmesser ohne Fassung.

80 vorh[anden]

81.

Zweite Planconvexlinse von 7 ½“ Durchm[esser] ohne Fassung

81. vorhanden

82.

Biconvexe Linse von fast 5“ Durchm[esser] (Im letzten Catal[og] 5‘ Brennw[eite])

82. vorh[anden]

83.

(Eine biconvexe Linse von 3“ 9“‘ Durchm[esser])

 

84.

Convexglas von 1‘ Brennw[eite] (nach d[em] l[etzten] Catal[og]) in alter Fassung.

84 vorh[anden]

85.

Planconcave Linse von 5“ Durchm[esser] aus grünem Glase.

85. vorhanden.

86.

 

 

87.

Künstliches Auge von Elfenbein.

87 vorh[anden]

88.

Ein ähnliches von Eisenblech.

88 vorh[anden]

89.

Anatomisches Etui für mikroskopische Versuche.

Eine Scheere und noch 3 Stücke (Zangen etc.) fehlen.

Vorhanden sind eine kleine Stange, ein Messerchen und

Nadeln als Häkchen eingerichtet.

89

90.

Holländisches achromatisches Fernrohr mit vier-

fachem Okular, auf einem Messingfuß.

90. vorhanden.

91.

Kepplersches Fernrohr. Die Objektivbedeckung fehlt.

 

92.

Erdfernrohr nach dem letzt[en] Verzeichnisse 6 ½‘ lang mit

fünf Ocularen.

92 vorhanden

93

Erdfernrohr mit fünf Ocularen 1 ½‘ lang.

 

94.

Erdfernrohr mit drei Ocularen c. 3 Fuß lang.

94. vorhanden.

95.

 

 

96.

Achromatisches Fernrohr in Holz gefaßt von Macintosh

3‘ lang mit vier Ocularen.

96. vorh[anden]

97.

Astronomisches Fernrohr in Eisenblech 8‘ nach dem alten

Verzeichn[is] mit einem Ocular, fehlt.

 

98.

Astronomisches Fernrohr in Eisenblech 6‘ lang mit

einem Ocular. – (Die Länge bei dem jetzigen Auszuge gerechn[et?])

98. vorh[anden]

99.

Erdfernrohr mit 3 Ocularen, nach dem letzten

Verzeichnisse 10‘ lang.

99. vorh[anden]

100.

Ein ähnliches von 12‘ Länge (nach d[em] alt[en] Verzeichn[is]) und

drei Oculare.

100. vorh[anden]

101.

Gregorianisches Speigeltelescop von 3 ½‘ Länge

auf hölzernem Fußgestelle, mit besonderm Sucher.

101. vorh[anden]

 

102.a.

Ein gleiches von stark 2‘ Länge auf Messingstativ

mit doppelter Mikrometer Bewegung.

102.a vorh[anden]

102.b.

Newton’sches Spiegeltelescop auf hölzernem Stativ

un[d] 1‘ lang mit Sucher und zwei verschiednen Ocularen.

102,b vorh[anden]

103.

Wilson’sches zusammengesetztes Mikroskop in beson-

derm Kasten.

103. vorh[anden]

104.

Cuffsches Mis Mikroskop. – An d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft

Nr. 84.

104. vorh[anden]

105.

Scarletsches Mikroskop ohne Mikrometerbewe-

gung.

105. vorh[anden]

106.

Ein anderes zusammengesetztes Mikroskop.

106. vorh[anden]

107.

Ein anderes ohne besonderes Gestelle.

107. vorh[anden]

108.

Ein anderes ähnliches ist nicht mehr vorhanden.

108. fehlte schon 1845.

109.

Mikroskop des Baron von Gleichen. – Ist nur

unvollständig. – Mit besonderm Kasten.

109. vorhanden.

110.

Besonderer Hohlspiegel zur vor[igen] Nr.

110. vorhanden

111.

Lampe zur Erleuchtung der Gegenstände bei Nacht.

111. vorh[anden]

112.

Sechs hohle Glaskugeln zu demselben Zwecke.

Zur Aufbewahrung von Gasarten bequemer. 112.

113.

Einige gefärbte Kugeln. – Schon in Nr. 24 verzeichnet.

Drei sind an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 79.

113.

114.

Lieberkühn’s Reflexionsmikroscop fehlt. Dazu

scheint mir eine im Innern gefärbtes messingnes

Rohr mit kleinem ebenen Metallspiegel und Ocu-

lar zu gehören.

114. (das Rohr mit 114 bez[eichnet)

115.

Zwei einfache Mikroskope. – Schlechte Reste,

kaum als Modell brauchbar.

115. vorhanden

116.

Einfaches Mikroskop in Porzellan.

116 vorh[anden]

117.

Ein anderes in Glas

                                    als Bruchstücke vorhanden

117. vorh[anden]. Ein dazu gehöriger kleiner Glascylinder ist

118.

Ein drittes

zerbrochen, kann aber entbehrt werden.

119.

 

117. Unbedeutendes u[n]d auch undeutliches Bruchstück mit der

alten Nr. 117.

120.

 

118. Eben so

(119 Vielleicht ein einfaches Mikroskop in Holz gefaßt, mit kleinen Muscheln & &)

121.

Kästchen mit mikroscopischen Gegenständen.

121. vorh[anden]

122.

Kleines Futteral für mikroskop[ischen] Gegenst[and]

 

123.

Eine tragbare Camera obscura. Fehlte früher

und ist jetzt ersetzt.

 

124.

Sonnenmikroskop von Messing mit besonderm

Kasten. Verfertigt von Gomehon [Gonichon?] zu Paris. – Es

ist unvollständig.

124,a und 124, b vorh[anden]

125.

Mumendahler’s Apparat zur Erleuchtung

dunkler Gegenstände zur vorigen Nr gehörig.

(Durch Verbindung mit Nr. 124 wird jene voll-

ständig, für sich allein kann es als Lampenmikrosk[op]

gelten).

125. vorhanden

126.

Kleine Schachtel mit mikroscopischen Gegenständen.

126. vorh[anden]

127.

Holzrahmen zu Nr. 124.

127. vorh[anden]

128.

Ein alter Holzrahmen mit eingesetztem Planglase,

wahrsch[einlich] um Licht in einen dunkeln Raum fallen zu lassen.

128. vorh[anden]

129.

Tragbare Camera obscura mit (biconvexer Linse

und) ebenem Spiegel.

129

130

 

 

131.

Zauberlaterne von Eisenblech mit Spiegel.

131. vorh[anden]

132.

Eine Anzahl theils mit aufgetragenen, theils mit

eingebrannten Farben gemahlter Figuren auf

Glastafeln verschiedener Größe zu Nr. 131 gehorig.

132. vorhanden u[nd] nachzusehen

133.

Vorrichtung um den Kreislauf des Blutes zu

zeigen. – Nur eine hölzerner Rahmen vorhanden.

133. Reste vorhanden

134.

Glasmasse in parabolischer Form.

134. vorhanden.

135.

Zwei Kupferplatten mit durchlöcherten Schiebern, die

eine mit einer Schraube. Beide sind geschwärzt.

135. vorh[anden]

136

 

136. drei Reste ungewisser Art.

137.

Zwei große Stative zu Fernröhren. – Sind bei

Nr. 101 und Nr. 102 b. verzeichnet.

 

138.

Zwei kleine Stative. – Eins ist kaum als Modell zu

gebrauchen. Sonst Außerdem sind noch zwei alte Gestelle auf dem

Speicher.

138. vorhanden ein Fuß, wenn dieser nicht

etwa anders wohin gehört.

139.

Kleines hölzernes Gestell, roth angestrichen mit einem

Hacken.

139. vorh[anden]

140.

Eine kleinere Zauberlaterne von Eisenblech. (alte

 

141.

Fünf kleine gelbe Kugeln als Convexspiegel.

(alte Nr. 1+)

141. Die vorhandenen unter 24 u[n]d 25 vermerkt.

142.

Eine größere, silbergraue Kugel (alte Nr. 2+)

142. Unter 24 u[n]d 25.

143.

Eine Glaspyramide alt

143. vorh[anden] (alte Nr. 3+)

146

144.

Ein kleiner metallner Hohlspiegel in besonderer

Büchse. Ein zweiter an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verk[auft] Nr. 83.

144

146 (alte Nr. 7+) der Hohlspiegel vorhanden.

145.

Hölzernes Gestelle mit Schublade. – Scheint mit

Nr. 139 einen Zweck zu haben.

145 vorh[anden] (alte Nr. 6+)

144

146.

Zwei metallne Hohlspiegel.

144 (alte Nr. 5+) Einer vorh[anden]

147.

Eine blecherne Laterne mit zwei convexen

Gläsern, um entfernte Gegenstände zu beleuchten.

147 (alte Nr. 8+) vorh[anden] [die eigentliche Nr. 8+ ist eine

undeutliche Zusammenstellung zweier

biconvexen Linsen auf Holz]

148.

Glaskegel in Kupfer gefaßt.

148 (alte Nr. 9+) vorh[anden]

149.

Glaspyramide in Messingrohr mit Gestell und

sechs blauen Anamorphosen.

149 (alte Nr. 10+) vorh[anden]

150.

Kupferner Cylinder mit Linse und Metallspiegeln An-

fang zu einem Lampenmikroskop.

Ist Nr. 114?

Magnetismus.

1.

Unvollständiger Apparat zum Magnetisiren, von Brak-

kenhoffer, dessen Verfahrungsweise unbekannt geblieben,

erfunden.

1. vorh[anden] zwei Stücke

2.

Künstlicher Stabmagnet aus sechs Stäben, 19“ lang.

2. vorh[anden]

3.

Zweiter derselben Art 17“ lang.

3. vorh[anden]

4.

Dritter, 12“ lang, an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 57.

4. verk[auft]

5.

Vierter, aus zwei Stäben 19“ lang 15“‘ dick.

5. vorh[anden]

6.

Zwei massive Parallelepipeda von Eisen, 60 lb schwer,

zum Magnetisiren.

Von hier an habe ich nicht nachgemessen oder gewogen

6 vorh[anden]

7.

Ein Paar Magnetstäbe von feinem Stahle in Messing

gefaßt mit Charnier in besonderm Futteral. – Ein zweites

an d[ie] H[öhrere] B[ürgerschule] verk[auft] Nr. 62.

7. vorh[anden] – theilw[eise] verk[auft]

8.

Natürlicher, armirter Magnet, in Kupferblech gefaßt

36 Unzen schwer.

8. vorh[anden]

9.

Zweiter, 43 [?] Unzen schwer.

9. vorh[anden]

10.

Dritter, in Messingkästchen, 12 Unzen schwer.

Wiegt 382 Gramm. 10. vorh[anden]

11.

12.

Vierter und fünfter 22 u[n]d 8 Unzen schwer an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verk[auft] Nr. 59

 

13.

Magnetstein von 6 lb, würfelförmig, ohne Armirung

13. vorh[anden]

14.

Großer Hufeisenmagnet von fünf Stäbe 7“ 4“‘ lang

1“ breit 2“ 5“‘ dick, mit Füßen, Holzeinfassung und Anker,

15 lb 1. U[nze] schwer.

14. vorh[anden]

15.

Hufeisenmagnet aus einem Stücke, ohne Garnirung,

mit Anker 6“ 6“ hoch 4“ breit 7“‘ dick, 3 lb 4 U[nzen] schwer.

15. vorhanden

16.

Künstlicher Magnet in Hufeisenform aus drei Stäben in Messing-

fassung mit Anker, 5“ 8“‘ l[ang] 3“ 6“‘ br[eit] 8“‘ dick; 3 lb, 2 U[nzen] schwer.

16. vorh[anden] vgl. Nr. 23

17.

Ein ähnliches 5“ 6“‘ lang 2“ 9“‘ breit 8“‘ dick, 2 lb 4 U[nzen] schwer.

17. vorh[anden]

18.

Ein ähnliches aus zwei Stäben, in Holz gefaßt, mit Anker,

3“ l[ang], 3“ br[eit] 6“‘ dick; 20 Unze schwer

18 vorh[anden]

19.

Ein gleicher aus vier Stäben mit doppeltem Contacte,

in Holzeinfassung 5“ 3“‘ l[ang] 2“ 8“‘ br[eit] 1“‘ d[ick] – 3 lb 3 Unz[en] schwer.

19 vorh[anden]

20.

Ein gleicher aus zwölf Stäben mit Contact 3“ 6“‘ l[ang] 3“ 3“‘ br[eit]

21“‘ dick 4 lb 8 Unz[en] schwer. – An d[ie] H[öhere] Bürgerschule verk[auft] Nr. 58.

20 verk[auft]

21.

Ein gleicher aus zwei Stäben in Holz und Messing gefaßt,

mit Contact, 3“ 3“‘ l[ang] 2“ 3“‘ br[eit] 11“‘ d[ick] – 2 lb 9U[nzen] schwer.

21. vorh[anden]

22.

Ein gleicher von drei Stäben, Messinggarnirung, der Mit-

telstab mit der Armatur verbunden 3“ 3“‘ l[ang] 2“ br[eit] 20“‘ d[ick]

1lb 3 Unz[en] schwer.

22. vorh[anden]

Wiegt 585 grammen (Ungef[ähr] 1lb 26 9/16 Unze) ist 3“ 9“‘ l[ang]

unten 2“ breit und 9“‘ breit 10“‘ dick.

23.

Hufeisenmagnet von drei Stücken, das Mittelstück mit

der Armatur verbunden, in Messing gefaßt 6“ l[ang] 4“ br[eit]

15“‘ dick, 2387 grammen schwer. – Er fehlte in dem letzten

Verzeichnisse.

23. vorh[anden] – wohl mit Nr. 16 ders[elbe]

24.

Ein Hufeisenmagnet von vier Stäben, durch drei Messing-

zwingen verbunden 3“ 9“‘ l[ang] 3“ 3“‘ br[eit] 6“‘ dick, 12 Unz[en] schwer.

an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 58.

24. verk[auft]

25.

Ein desgl[eichen] von sechs Stäben auf gleiche Weise wie Nr. 24

verbunden, fast von denselben Dimensionen, 22 Unz[en] schwer- Wiegt 162 gramm

25.

 

An die H[öhere] Bürg[erschule] verk[auft]

26.

Ein desgl[eichen] von drei Stäben mit Messingfassung 2“ 3“‘ l[ang]

2“ 3“‘ br[eit] 6“‘ dick 5 Unz[en] schwer. – [Streichung]

 

Wiegt 162 grammen. Ist gestohlen.

 

27.

Ein Hufeisenmagnet aus 1 Stab in Messing gefaßt, 7 ½ Unz[en]

schwer, an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 60.

27. verk[auft]

28.

Künstlicher Magnet aus vielen geraden Stäbchen, die mit

einer Schnur verbunden sind 3“ hoch 8“ breit 4“‘ dick, 2 1/“ lb

schwer. – Verhältnismäßig der beste.

28 vorh[anden]

29.

Hufeisenmagnet, blau angelaufen, ohne Anker, nur ein Stab,

4 ½“ hoch, 4“ 9“‘ br[eit] 6“‘ dick, 675 grammen (=22 ½ Unz[en]) – Im

letzten Verzeichnisse mit andern Dimensionen angegeben.

29. vorh[anden]

30

Ein mit Blei gefülltes Gefäß, angeblich 30 lb schwer, zum Beschweren der Magnete.

30. vorh[anden]

31.

Hufeisenmagnet mit Holz ganirt 5“ 9“‘ l[ang] 2“ 8“‘ br[eit] 3“‘ dick

15 Unz[en] schwer.

31. vorh[anden]

32.

 

 

33.

 

 

34.

Drei Mittelstücke, 6“ lang. – Sie sind nicht magnetisirt.

34. vorh[anden]

35.

 

 

36.

Mehrere einzelne Füße, drei Platten mit Füßen, Anker

und Mittelstücke, Garnirungen und dergleichen, im Ganzen

unbedeutend.

36

37.

Zwei Paare halbkreisförmige magnetisirte Eisenplatten

4“ Durchm[esser] 3“‘ dick.

37. vorh[anden] Ein Paar nicht magnet[isiert]

38.

Magnetische Terelle. Fehlt.

 

39.

Magnetisirtes Eisenstück in der Form S

39. vorh[anden]

40.

Fünf magnetisirte, sechs nicht magnetisirte Eisenstäbe, theils

Sta von verschiedener Größe. Vier an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft.

40. vorh[anden]

41.

Mehrere ähnliche Hufeisen, mit einigen Mittelstücken.

41. Acht Neun magnetisirte Hufeisen vorhanden. Außerdem ein zehnter, der aber

durchschnitten ist. Ferner drei vier gar nicht oder schwach magnetis[iert]

42.

Vier gerade gestrichene Stäbchen zu einem Magazien bestimmt,

in einem Kästchen.

42. vorh[anden]. – Dabei zwe zwei nicht magnetis[ierte] Stabchen

43.

Kleine Magnetnadel auf einer Spitze. – Eine zweite Spitze

ist vorhanden, aber ohne Nadel. – Eine nicht brauchbare Nadel

liegt daneben.

43. Die eine Nadel vorh[anden]

44.

Zusammengesetzte Magnetnadel nach van Swinden in Etui.

44 vorh[anden]

45.

Deklinationscompaß auf besonderm Stativ, die Nadel

17“ lang.

45. Die Nadel vorh[anden]

46.

Inklinationsnadel 20“ 9“‘ lang mit getheiltem Kreise

auf einem kleinen Rostament [?].

46. vorh[anden]

47.

Nr. 2

Hornkästchen mit kleiner Linse, die eine gezeichnete Nadel

zeigt. Die wirkliche Nadel darunter fehlt.

Nr. 47,1 Ein sechseckiges Kästchen, mit 6 kupfernen Einlagen, die Magnete enthalt[en]

(Rest eines Spielzeug)

Nr. 47,2. ist ein nur unvollständig erhaltenes Spielzeug,

wie mir scheint.

48.

Die gelehrte Fliege in achteckiger Form mit 8 Stücken.

48 vorhanden, aber die Unterlage für das Einlegen der Karten

fehlt.

49.

Der magnetische Schwan mit Zubehör.

49. vorhanden. defect.

50.

Die magnetische Uhr.

50 vorh[anden]

51.

Magnetisches Kartenspiel. Nur Bruchstück.

51  51. Bruchst[ück] vorh[anden]

nicht mehr vorh[anden]. Es müßte denn Nr 56 sein.

 

52.

Ueberreste Eines anderes Kartenspiels mit 8 Karten.

52  52 vorhanden

53

Das Anagramm von Roma, Amor etc. in zwei

Kästchen.

53. War früher vorhanden.

54.

Fünf Dreifüße von Holz zum Aufhängen der Magnete.

Der sechste war bei einem an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauften Magnete.

54. Fünf vorhanden.

55.

Kleine Bleigewichte und Blechgefäße von geringem Werthe

zum Beschweren der Magnete.

55

56.

Die gelehrte Nadel.

56. s. Nr. 51.

 

Außerdem sind noch mehrere einzelne Stäbchen von Eisen,

ein Döschen mit Resten von Nadelgarnirungen und Holz-

fassungen vorhanden.

 

 

Reste oder Bruchstücke

4. Hufeisen von Holz. Magn H. 1.2.3.4.

1 Hölzernes Mittelstück. Magn. M. 1

2. Hölzerne Unterlagen von Hufeisen Magn. 27.1.2

 

 

1.x

Reste, die sich nicht

Vier hölzerne, vorn mit Eisen beschlagene Stäbe, zwei mit N,

zwei mit S bezeichnet, vielleicht zu Nr. 1 gehorig

 

2.x

Zwei Mittelstücke von Messing.

 

3.x

Ein gleiches mit eisernen Füßen

 

4.x

Vier Parallelepipede von Stahl

 

5.x

Zwei eiserne Mittelstücke

 

6.x

Magnetisirter Rest eines Hufeisens

die übrigen Reste sind nicht zu catalogisiren.

 

 

Zwei mir unbekannte, auch im vorigen Cataloge nicht aufgezeuchneten

einander gleiche Instrumente sind mit Magn. y [?], 1 und Magn. y,2 bezeichnet

Gazologie.

1.

Hydropneumatische Wanne von Holz mit

Blei gefüttert 2“ 2“ lang 2‘ 6“ hoch breit 1‘ 4“ tief (mit dem Dichten).

1. Das Blei während des Brandes 1845 oder einige Tage

nachher gestohlen.

2.

Zweite pneumatische Wanne von lakirtem Eisen-

blech fehlte schon früher.

Dagegen ist noch eine hölzerne vorhanden, mit Blei gefüttert,

14“ 9“‘ lang, 7“ 6“‘ breit. 1863 sehe ich sie nicht.

3.

Dritte pneumatische Wanne von Holz mit Blei

gefüttert, 11“ 3“‘ lang 4“ breit

3. vorh[anden]

4.

Vierte pneumatische Wanne von Holz, mit einer

Quantität Quecksilber. Von letzterm ist ein Topf

brutto 20 ¾ lb netto 19 3/5 lb schwer an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule]

verkauft worden Nr. 86.

ungef. 9“ lang, 4“ 9“‘ breit. – 4. Vorhanden.

5–25.

Unter diesen Nrr. waren Galsgegenstände, als

Retorten, Destillirkolben, Flaschen, Röhren etc.

früher verzeichnet. Ein nicht ganz unbedeuten-

der Theil findet sich in den Schränken A, 8 und

B, 14 u[n]d 15,b. Da dieses meistens Gegenstände sind,

die einzeln geringen Werth haben, so bleiben sie

hier weg.

In den Schränken IX, a u[n]d b und X, a u[n]d b.

26.

Drei Parkersche Vorrichtungen, um künstliche

Mineralwasser zusammen zu setzen.  – Eine ist be-

schädigt; eine vierte an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 10.

26. Noch Reste vorhanden, bezeichnet Gaz 26,1

                                                        Gaz 26,2

                                                        Gaz 26,3

                                                        Gaz 26,4

                                                        Gaz 26,5

27.

Eine Lampe für Wasserstoffgas mit Elektrophor

von Gabriel.

27. Bei dem Brande 1845 zerbrochen. Die Reste unter Gaz 27,1 und

G 27,2 vorhanden

28.

Eine andere Lampe ohne Elektrophor, um auf

Wasser gesetzt zu werden.

28. vorhanden

29.

Sauerstoffgas Gebläse. Die Glasglocke, worin das

Gas aufbewahrt wird, ist zerbrochen, sonst ist das

Instrument noch gut, wenn auch veraltet.

29. vorhanden. Durch den Brand 1845 noch mehr beschädigt. Zwei

Reste 29,1 u[nd] 29,2

30.

Gasometer zur Zusammensetzung des Wassers

aus einen Bestandtheilen eingerichtet.

30. vorhanden

31.

Apparat zur Verbrennung des Phosphors in

verschiedenen Gasarten.

31. vorh[anden]

32.

Eine Gaspistole von Krystallglas. Eine zweite

fehlt an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verk[auft] Nr. 51.

32. vorh[anden]

33.

Zwei Gaspistolen von Kupfer Messing.

33. vorhanden.

34.

Eine Gaspistole von Messing mit Schießlauf.

Eine zweite an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 37.

34. vorhanden.

35.

Fontana’s Eudiometer mit silberner Skale und

besonderm Maaße in Futteral.

 

36.

Ein ähnliches mit Messingscala ist an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 52.

verk[auft]

37.

Eudiometer von Saussure mit Scala auf Holz

37. vorh[anden]

38.

Graduirte Röhre von 2‘ zu einem Eudiometer brauchbar.

38. war früher vorhanden, fehlte 1863. vorhanden

39.

Zwei Eudiometer auf Bleifüßen. Die eine Röhre ist zerbrochen,

das Glas überhaupt zu dünn.

39. Die Bleifüße vorhanden.

40.

Eine graduirte Röhre in der Form eines Recipienten. – Eine

zweite fehlt.

40. vorh[anden]

41.

Eine andere nach Par. Cub. Zollen graduirte Röhre. – Eine zweite

fehlt.

41. Vorh[anden]

42.

Zwei Volta’sche Eudiometer. Das eine ist zweckmäßiger mit

angeschraubtem Fuße versehen; das Glas zu dünn. Von Zwei anderne

ist das eine sind an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 48 und Nr. 51, das zweite mit Bleifuß

und der alt[en] Nr. 42 bezweckt etwas versch Anderes.

42,1 Eudiometer, vorh[anden]

42,2 Eudiometer, vorh[anden] nur ist fehlt die Röhre zerbrochen, auch

fehlt eine Kappe an der Röhre.

42,3 (alte Nr. 42) ist kein Volta’sches Eudiom[eter]

43.

Graduirtes Crystallglas

43 fehlt

44.

Bruchstücke zu Volta’schen Eudiometern. Für zwei fehlen nur die

Röhren, - Im Ganzen fünf Stücke.

44. Vier vorhanden.

45.

 

 

46.

 

 

47.

Vorrichtung um Salz unter Wasser in eine Flasche zu bringen.

Eine zweite an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 50.

47 vorh[anden]

48.

Ein kupferner Löffel. – Klein und sehr abgenutzt.

48. War vorhanden, aber ganz abgenutzt, von Grünspan

durchfressen.

49.

 

 

50.

Cavallo’s Vorrichtung um Gläser zusammen zu stellen.

50. Ein unbedeutender Rest vorhanden.

51.

Elektrische Kanone mit Gestelle.

51. vorh[anden] (alte Nr. Gaz. 1+)

Pyrologie

1.

Einfaches Pyrometer, aus einem eisernen Cylinder

mit hölzernem Griffe und einer durchbohrten Eisenplatte

bestehend.

Vorstehendes ist wahrscheinlich ein Irrthum. Es ist ein kupferner

Cylinder und ein kupferner Ring an einem hölzernen Stiele

vorhanden.

2.

Muschenbroek’sches Pyrometer.

2. vorh[anden]. Etwas beschädigt, aber leicht herzustellen (1845 im Brande

gelitten)

3.

Feuerfontaine. – Fehlt.

Nr. 3 ist vielleicht verwechselt worden mit einem noch vor-

handenen aber verrosteten Lichterbrunnen.

4.

Vorrichtung zu einer Feuerfontaine. – Bruchstück.

4. Bruchstück vorhanden, ohne Werth.

5.

Feuerschloß mit Hahn zum Gebrauch im luftleeren Raum.

5. vorh[anden]

6.

Kleine Aeolipile auf zurücklaufendem Wagen von

Messing nach Wolf.

6. vorh[anden]

7.

Papinscher Diopter.

7. Stand auf dem Speicher, wo er 1863 vermißt wurde

8.

Mudge’s Respirator von Eisenblech.

8. vorh[anden]

9.

Holzmodell eines Franklinschen Kamins.

9. vorhanden.

10.

Modell eines eignen Bratspießes mit der alten Nr. 17. Die

Beschreibung steht auf der Kehrseite.

Mit der Nr. 10 ist ein Modell eines andern Spießes vor-

handen.

10. Beide Modelle vorhanden.

11.

Zwei Argandsche Lampen von Eisenblech.

11. Nicht mehr vorhanden

12.

Calorimeter von Lavoisier.

12. vorh[anden]

13.

Zwei messingne Brennspiegel auf Holzgestellen nebst

doppeltem Blasebalg.

13. vorh[anden] (noch keine neue Nr.). – Der Blasebalg ist

verdorben.

14.

Zwei große Brennspiegel von Holz, im Innern ver-

goldet.

14,1 u[n]d 14,2 vorh[anden]

15.

Büchse mit künstlichem Phosphor. – Letzterer fehlt.

15. fehlt. Die Büchse vorhanden.

16.

 

 

17.

Heronsche Aeolipile von Kupferblech. – Ist jetzt zu einer

Feuerfontaine verwendet worden.

17. vorh[anden]

18.

Kugel, die sich durchs Feuer umdreht.

18. vorhanden.

19.

Eine Berzelius’sche Lampe von Eisenblech mit besonderm

Kamin.

19. vorhanden, aber zu der neuen Einrichtung mit Gas

zu brennen benutzt worden.

Hydrostatik

1.

Hydrostatischer Blasebalg nach s’Gravesande

1. vorh[anden] Auch die Röhre Aer. 60.

2.

Mehrere communizirende Röhren auf Hölzernen Gestel-

Nr. 3,1

                  ohne Graduirung vorhanden.

3.

len. Davon ist eine mit, zwei andere ohne Graduirung

im Kabinet, die Reste der andern sind auf dem Speicher; sämmt-

lich fast werthlos. – Zwei sind Eine ist an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 3.

Nr. 3,2

 

Vergl[eiche] Aer. 58.

4.

Eine Elementarwelt aus Quecksilber, Wasser und zwei

Oelen.

4. vorh[anden]

5.

Eine sogenannte tempestas marina. Doppelt, das eine

Exemplar beschädigt.

5. vorh[anden]

6.

Eine kleine werthlose Röhre.

6 beseitigt

7.

Zwei Wasserwaagen. Fehlen.

7.

8.

Wasserlibelle in Messing gefaßt. Fehlt. Dagegen sind drei

nicht gefaßte Libellen vorhanden.

8. Die erwähnten Libellen suche ich vergebens 1863. Sie sind

wahrscheinlich verlegt.

9.

Hydrostratische Waage nach Hawksbee.

9. vorhanden.

10.

Zwei hohle Kubikzoll von Messing.

10. vorhanden.

11.

Massiver Kubikzoll von Blei

11. vorh[anden]

12.

Ein hohler und ein genau hineinpassender massiver Cylinder

von Messing.

12. vorh[anden]

13.

Nicholsonsches Aräometer von Blech.

13. vorh[anden]

14.

Fahrenheitsches Aräometer. Etwas beschädigt.

 

15.

 

 

16.

Zwei Aräometer nach Cartier. Beide sind sehr beschä-

digt. Zu einem gehörte früher ein besonderes Thermome-

ter, welches fehlt. Eins hat ein besonderes Futteral.

16. Das eine vorh[anden] mit Futteral. Vom 2t[en] nur das Futteral

17.

 

 

18.

s’Gravesande’s Apparat für den Druck der Flüssig-

keiten.

18. Als ganz ohne Werth beseitigt.

19.

Zwei mit Kupfer garnirte Röhren, die zu demselben

Zwecke gedient haben sollen. Eine dritte ist an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule]

verkauft Nr. 28.

19. Es sind noch 3 vorh[anden] – Dazu eine besondere, aber ähnliche

mit der alten Nr. 1 jetzt 19,4

20.

Vorrichtung, um die Gestalt schiefer Wasserstrahlen zu

 

21.

untersuchen. Fehlt.

21. Ein werthloser und charakteristischer […]

22.

Drei gleiche Gewichte, von Zinn, Blei und Legirung

22. vorh[anden]. – Eins Zwei wiegen 120 gr. eins fast 121gr. – Eins führt die Nr. 21.

dazu 1 Schächtelchen mit Grammen &

23.

Vera’sche Seilmaschine.

23. Vorhanden.

24.

Modell eines sogenannten Pater noster Werks.

24. Vorhanden.

25.

Modell einer Archimedischen Schnecke.

25. Vorhanden.

26.

Zweites an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] verkauft Nr. 2.

26. verk[auft]

S. 43

Rev[ision] des phys[ikalischen] Kab[inetts] des k[öniglichen] G[ymnasiums] an M[arzellen] 1864.

1. Zu Grunde gelegt d[a]s Verz. im Jahre 1829 angef. Verz. vom damal[igen] Oberl[ehrer] E. angefert[igte] Verz. u[nd] wörtlich hier aufgenommene Verz[eichnis] welches

13 Abtheilungen enthält umfaßt.

Dieses Verz[eichnis] enth[ält] eine Col[onne] mit lauf[en]d[en] Nr u[nd] eine zweite mit d[er] Nr. d[e]s alt[en] Cat[alogs] den ich nicht kenn weiter als aus disen Ansatz kenn.

Die Rev[ision] ist in den folg. so ausgef[ührt] d[a]ß links dasVerz[eichnis] d[e]s E vollst[ändig] angeführt ist u[n]d rechts der Befund bei der Revis[ion] angegeb[en] ist. Bei der

Revis[ion] sind aber nur die alten Nr. d[e]s alt[en] Catal[ogs] beibehalt[en] word[en], weil viele G[e]g[e]nst[ände] ncoh die Nr d[e]s alt[en] Catal[ogs] an sich tragen u[nd] dadurch

die Vergleich[un]g leichter war. [Einschub unten]

Es haben sind seit 1829 zwei Veränder[un]g[en] eingetreten mehrere Vorfälle statt gefunden, die auf das ph[ysikalische] K[abinett] von Einfluß waren. Die erste war ein Doubletten-Verk[auf] an d[ie] H[öhere] B[ürgerschule] jetzt Realschule in Köln im Jahre 1830

oder 1832, worüber das Pro das Verzeichniß damals an vermittelst des Dir[ektor] B an die Verwalt[un]g [?] abgegeb[en] wurde. Die zweite

war der Brand im J[ahr] 1845, wo das ganze Kab[inett] in der Nacht des Brandes durch Hülfeleistende geräumt wurde. Später wurd[en] die G[e]genst[ände] durch Arbeit[er] erst in Klassenzimmer

dan[n] den jetzig[en] Gesangsaal u[n]d auf dem Speicher untergebr[acht] bis sie nach der Herstell[un]g des Gebäudes an die in das jetzige Local gebracht aufgestellt

wurd[en]. Nach der Aufstell[un]g fertigte führte ich für meine Kenntißnahme [?] sogleich eine Revis[ion] aus u[n]d diese ist […] an mehreren ebenfalls Stelle erwähnt. die weßhalb der Einfluß

des Brandes auf den Bestand des Kabinets konnte angegeben werden.

Die Aufsicht über das Kabinet statt meiner führte von ... bis ... Herr Niegemann, von da an führte ich dieselbe

wieder.

[Einschub:]

Bei der Revision Es sind hierbei sämmtliche Gegenst[ände] mit neuen Nrr. versehen worden, die sich stets auf den alten Catalog beziehen

wie dieser noch diese Nrr waren entweder von […] Eschweiler angegeben war oder demgem. oder sie konnten nach seinen Angaben ergänzt werden konnten

Am Ende einer jeden Abtheilung stehen Die Gegenst[ände] des Kabinets die […] Eschweiler sich in dem Verz[eichnis] des […] Eschw[eiler] nicht fanden, stehen bei

den betreffenden Abtheil[un]g[en] am Ende aufgeführt.

Inhalt

I

 

XIII